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Infomail-Archiv

Die Infomails werden nach dem Erscheinungstermin nicht mehr aktualisiert. 
Bitte beachten Sie: Bei älteren Infomails kann es vorkommen, dass Inhalte nicht aktuell sind und einzelne Links nicht mehr funktionieren.

Infomails aus 2025 – Nr. 304 bis Nr. 314

1)     Gebetsanliegen der EmK-Weltmission
2)     Welt-Aids-Tag 2025: Gemeinsam. Gerade jetzt.
3)     Laufen für eine gute Sache
4)     Hallo, ich bin Nelson! 
5)     Der richtige Empfängername bei Überweisungen
6)     Kurzmeldungen
7)     Was mich bewegt – Gleich und doch nicht gleich  

Liebe Freundinnen und Freunde der EmK-Weltmission,

1)   Gebetsanliegen der EmK-Weltmission

Bitte danken Sie mit uns ...

  • für Bewahrung bei meiner Reise nach Sierra Leone und Liberia, dass es gute und zielführende Gespräche mit den Bischöfen und Projektverantwortlichen gab
  • weiter für unsere Missionare und Missionarinnen Dieter und Andrea Monninger und Annekathrin und Matthias Buchold, die viele Herausforderungen meistern, und die Freiwilligen, die sich an ihren Einsatzplätzen auf ganz verschiedene Weise einbringen
  • dass die Beschlüsse der EmK zur Regionalisierung mit überragender Mehrheit angenommen wurden

Bitte beten Sie mit uns ...

  • weiter dafür, dass Andrea Monninger endlich ihre Arbeitserlaubnis erhält – in Sierra Leone wird gerade auf ein elektronisches System umgestellt
  • weiter für unsere Kirche in den USA, insbesondere für diejenigen in ihr, die sich für Demokratie und Menschenrechte einsetzen, dass sie vor Anfeindungen geschützt sind und sich ungehindert für die Rechte von Migrantinnen und Migranten einsetzen
  • für mehr soziale Gerechtigkeit global und regional, für mutige Entscheidungen für mehr Klimaschutz, dass auch in unserer Kirche Verantwortung in diesen Bereichen übernommen wird und sie sich dafür öffentlich stark macht
  • für die Umsetzung des Beschlusses, die EmK zu regionalisieren, dass die gerade in den USA möglichen und nötigen größeren Strukturanpassungen in gutem Einvernehmen geschehen

2)   Welt-Aids-Tag 2025: Gemeinsam. Gerade jetzt.

Am 1. Dezember findet der Welt-Aids-Tag statt. Wir nutzen diese Gelegenheit, um unserer Partnerkirche, der Methodistischen Kirche im südlichen Afrika (MCSA), die Hand zu reichen und gemeinsam das Bewusstsein für dieses wichtige Thema in der Öffentlichkeit zu schärfen. Neben Informationen, wo wir bei der Bekämpfung dieser Krankheit stehen, gibt es auch eine Handreichung auf Deutsch für die Gemeinden, die die MSCA erarbeitet hat, und die Einladung zur Begegnung am 1. Dezember um 9 Uhr per Zoom (auf Englisch). Den gesamten Artikel dazu finden Sie hier

3)   Laufen für die gute Sache

Mein Vorgänger als Missionssekretär, Pastor Frank Aichele, ist dieses Jahr beim Tirana-Marathon mitgelaufen, um Sponsorengelder für den Betrieb des kircheneigenen Frühförderzentrums in Albanien zu sammeln. Anschließend hatte er die Gelegenheit, das Frühförderzentrum der EmK sowie verschiedene EmK-Gemeinden zu besuchen. Seinen Reisebericht lesen Sie hier

4)   Hallo, ich bin Nelson!

Dieter Monninger traf in Jaiama, Sierra Leone, den 14-jährigen Jungen Nelson Kanessie. Dieser berichtet von seinem Leben und seinen Träumen. Mehr erfahren Sie hier

5)   Der richtige Empfängername bei Überweisungen

Seit der Überprüfung der Empfängernamen bei Überweisungen durch die Banken erleichtert die korrekte Schreibweise das Spenden. Der richtige Empfängernamen für Spenden an uns lautet: Ev.-meth. Kirche Weltmission
Hintergrundinformationen dazu können Sie hier aufrufen

6)   Kurzmeldungen

  • Kalender 2026 erschienen. Jetzt bestellen! Miteinander – Füreinander. Der Kalender evangelischer Missionswerke 2026 ist erschienen und kann im Missionsbüro bestellt werden. Eine Übersicht der einzelnen Monatsbilder, weitere Infomationen und eine Bestellmöglichkeit finden Sie hier
  • Infoabende zum Freiwilligendienst: Wir bieten dieses Jahr noch ein Zoom-Treffen an, bei denen wir unverbindlich über die Möglichkeiten eines Freiwilligendienstes mit der EmK-Weltmission informieren. Termin: Donnerstag, 11. Dezember. Mehr Infos und Anmeldemöglichkeiten dazu bieten wir hier
  • Weihnachtsaktion 2025 gestartet. Unsere Weihnachtsaktion »SCHULEN bilden« ist online. Die gedruckten Materialien sind in den Gemeinden. Geschenkurkunden können ab sofort im Missionsbüro angefordert werden. Mehr dazu finden Sie hier

7)   Was mich bewegt

Gleich und doch nicht gleich  
Am letzten Sonntag haben wir in unseren Gemeinden den Ewigkeitssonntag gefeiert und der Verstorbenen des letzten Jahres gedacht. Und auch wenn unser aller Leben zeitlich begrenzt ist und wir darin alle gleich sind, so unterschiedlich sind doch die Formen des Gedenkens und die Gestaltung der Orte, an denen dies geschieht. 

»Gleich und doch nicht gleich«, so lautet denn auch die Überschrift eines Artikels in der Zeitschrift der EMS (Evangelische Mission in Solidarität). Darin werden die Friedhöfe der Herrnhuter Brüdergemeine beschrieben: Alle Gräber tragen einen gleich großen, bescheidenen Stein. Nur der Name ist darauf vermerkt. Titel und Ämter sucht man vergebens. Alle sind gleich. Blickt man jedoch nach Grönland, so sehen dort die Friedhöfe derselben Gemeinschaft anders aus. Die Gräber der Missionare erkennt man an den gleichen Steinen wie in der Heimat. Die Einheimischen sind hingegen unter gleich großen Steinhaufen begraben, wie es in ihrer Kultur üblich ist.

Ich finde, das ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie man einen wichtigen Leitgedanken der eigenen Arbeit in einen anderen kulturellen Kontext überträgt. Es gibt eine Anerkennung der Einheit, dass alle Menschen gleich viel wert sind. Und es gibt Unterschiede darin, wie dies in den jeweiligen Kulturen kommuniziert und praktiziert wird. All das existiert auf engstem Raum nebeneinander. 

Unsere Mitarbeitenden im Ausland tragen zu einer solchen Einheit in Vielfalt bei. Und ich wünsche mir, dass es auf unserer Seite der Erdkugel davon noch mehr gibt.

In diesem Sinne eine gesegnete Adventszeit

Ihr
Olav Schmidt

1)     Gebetsanliegen der EmK-Weltmission
2)     Ferienzeit ist Feierzeit
3)     Noch mal losgezogen
4)     Grenzen überwinden – unsere Mission 
5)     Eine neue Solidarität ist gefragt
6)     Den Nächsten in der Ferne im Blick
7)     Kurzmeldungen
8)     Was mich bewegt – Gebet für verfolgte Christen


Liebe Freundinnen und Freunde der EmK-Weltmission,

1)   Gebetsanliegen der EmK-Weltmission

Bitte danken Sie mit uns ...

  • für eine gelungene Missionsfreizeit gemeinsam mit der Zeltmission, mit Gästen aus Norwegen und Polen, dass Brücken zwischen Kirchen und Nationen geschlagen werden konnten 
  • für 50 Jahre Evangelische Mission Weltweit, unserem Dachverband 
  • für gutes und kreatives Arbeiten in vielen Gremien: Im Oktober trafen sich die Mitgliederversammlung der Evangelischen Mission Weltweit, der Europäische Rat Methodistischer Kirchen, der Fonds Mission in Europa, der Verwaltungsrat der weltweiten Missionsbehörde mit Sitz in den USA, die Fachgruppe Äußere Dienste der EmK, an die die EmK-Weltmission berichtet und das Leitungsteam der EmK-Weltmission 
  • für unsere Missionare und Missionarinnen Dieter und Andrea Monninger und Annekathrin und Matthias Buchold, die viele Herausforderungen meistern und die Freiwilligen, die sich an ihren Einsatzplätzen auf ganz verschiedene Weise einbringen

Bitte beten Sie mit uns ...

  • dass Andrea Monninger ihre Arbeitserlaubnis für Sierra Leone erhält, für Bewahrung auf allen Reisen, insbesondere wenn Dieter in den abgelegenen Regionen unterwegs ist
  • für Vincent Buchold, der in Deutschland seine Ausbildung macht und für den Dienst von Annekathrin und Matthias Buchold in Südafrika
  • für Bewahrung auf meiner nächsten Reise, die mich nach Sierra Leone und Liberia führt; gute und zielführende Gespräche mit den Bischöfen und Projektverantwortlichen
  • für die verfolgten Christen weltweit, dass sie Mut und Weisheit haben, und bewahrt bleiben
  • für unsere Kirche in den USA, insbesondere für diejenigen in ihr, die sich für Demokratie und Menschenrechte einsetzen; dass sie den inneren Frieden schützen helfen

Transparentschirme für eine Gebetskerze können weiterhin kostenlos im Missionsbüro bestellt werden.

2)   Ferienzeit ist Feierzeit

Im Sommer besuchte ich unsere Partnerkirchen in Südamerika. Neben vielen Gesprächen gab es auch bemerkenswerte Feste. Besonders beeindruckt hat mich das Fest beim Kinder- und Jugendprojekt »Bóia Fria« in Santo Antônio da Platina. Meinen Bericht darüber lesen Sie hier

3)   Noch einmal losgezogen

Aktiv im Ruhestand: Das Ehepaar Monninger ist noch einmal für zwei Jahre nach Sierra Leone aufgebrochen, um die EmK im Land bei ihren Aufgaben zu unterstützen. Einen ersten Zwischenbericht finden Sie hier

4)   »Grenzen überwinden – unsere Mission«

Dies war das herausfordernde Thema der Missionsfreizeit 2025, die vor wenigen Tagen in Braunfels stattfand. Was Sie verpasst haben, erfahren Sie hier

5)   Eine neue Solidarität ist gefragt

Unsere Kirche in den USA kennen wir als starke Kirche. Das ändert sich gerade. Die Kirche ist in echter Bedrängnis und braucht unsere Solidarität. Mehr dazu lesen Sie hier

6)   Den Nächsten in der Ferne im Blick

Wie ich bereits in der letzten Infomail angekündigt habe, ist Anfang des Monats noch ein ausführlicher Nachruf zu Klaus Steinhilber veröffentlicht worden. Dem Gründer und langjährigen Vorstandsvorsitzenden unserer Stiftung »Zukunft für Kinder« haben wir viel zu verdanken. Den Nachruf können Sie hier aufrufen

7)   Kurzmeldungen

  • Kalender 2026 erschienen. Jetzt bestellen! Miteinander – Füreinander. Der Kalender evangelischer Missionswerke 2026 ist erschienen und kann im Missionsbüro bestellt werden. Eine Übersicht der einzelnen Monatsbilder, weitere Infomationen und eine Bestellmöglichkeit finden Sie hier
  • Infoabende zum Freiwilligendienst: Auch dieses Jahr bieten wir wieder Zoom-Treffen an, bei denen wir unverbindlich über die Möglichkeiten eines Freiwilligendienstes mit der EmK-Weltmission informieren. Das nächste Treffen findet am Dienstag, 25. November, statt. Mehr Infos und Anmeldemöglichkeiten dazu bieten wir hier
  • Mitschnitt erhältlich. Letzten Monat hatte ich zu einem Zoom-Treffen mit Simon Ufer aus Südafrika eingeladen. Simon Ufer leitet seit zwei Jahren das Sport-Projekt »Pick Six« in Eldorado Park, einem sozialen Brennpunkt in Johannesburg. Mit dem sogenannten »Flag-Football« ist es ihm gelungen, junge Menschen anzusprechen und herauszufordern, ihre Freizeit im Team zu gestalten. Wer an dem Abend nicht dabei war, kann die 90-minütigen Mitschnitt gerne bei mir anfordern.
  • Weihnachtsaktion 2025 gestartet. Unsere Weihnachtsaktion »SCHULEN bilden« ist online. Die gedruckten Materialien sind in den Gemeinden. Geschenkurkunden können ab sofort im Missionsbüro angefordert werden. Mehr dazu finden Sie hier

8)   Was mich bewegt

Gebet für verfolgte Christen

Am 9. November ruft der »Arbeitskreis Religionsfreiheit – Menschenrechte – Verfolgte Christen« (AKREF) der Evangelischen Allianz zum weltweiten Gebetstag für verfolgte Christen auf. 

Vor vielen Jahren war ich selbst in Pakistan. Damals konnten sich Christen noch recht frei im Alltag bewegen. Standen wir jedoch mit dem Auto im Stau, dann waren trotz drückender Hitze die Scheiben stets geschlossen: Niemand sollte unsere Gespräche mit anhören können. Bei Fahrten über Land wurde ich oft auf dem Rücksitz »versteckt«. 

Doch die Situation hat sich stark verändert: Heute ist das Blasphemie-Gesetz eine tägliche Gefahr für Christen. Die vage Formulierung ermöglicht willkürliche Anzeigen. Schon ein einfaches christliches Bekenntnis kann zu einer Anzeige führen. 

So wurde im September 2024 wurde »die vierzigjährige Christin Shagufta Kiran wegen angeblicher Beleidigung des Islam zum Tod verurteilt. Vier Jahre zuvor hatte ein muslimischer Mann sie beschuldigt, in einer WhatsApp-Gruppe blasphemische Inhalte verbreitet zu haben. Shagufta Kiran wurde verhaftet, für schuldig befunden, den Islam und seinen Propheten Mohammed beleidigt zu haben.« (Open Doors). 

Dr. Ekkehard Graf, Dekan in Marbach am Neckar und Mitglied im AKREF schreibt: »Wir sind eingeladen, für sie zu beten und uns ebenso treu zu unserem Herrn zu bekennen. Wer an Gottes Wort der Bibel festhält, der wird gehalten – bis Jesus kommt!«. 

Diesem Aufruf möchte ich mich gerne anschließen und lade Sie dazu ein, am 9. November und darüber hinaus für die verfolgten Christen weltweit zu beten.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr
Olav Schmidt

1)     Gebetsanliegen der EmK-Weltmission
2)     Für Spontane: Mission am Abend
3)     Wenn es nicht selbstverständlich ist
4)     Das »IKEA-Prinzip« ist keine Lösung
5)     Kalender 2026 erschienen. Jetzt bestellen!
6)     Infoabende zum Freiwilligendienst
7)     Albanien: Sponsoren und Läufer gesucht
8)     Grenzen überwinden – unsere Mission
9)     Klaus Steinhilber verstorben
10)   Was mich bewegt – Remonstration abgeschafft 

Liebe Freundinnen und Freunde der EmK-Weltmission,

1)   Gebetsanliegen der EmK-Weltmission

Bitte danken Sie mit uns ...

  • dass Hella Goschnick wieder in Deutschland ist und dass sie vollständig genesen ist
  • dass alle Freiwilligen nun an ihren Einsatzorten angekommen sind  
  • für eine gute Zusammenkunft der Leiter der Europäischen Methodistischen Missionswerke in der vergangenen Woche in Belfast, bei der die gegenseitige Zusammenarbeit weiter verstärkt werden konnte

Bitte beten Sie mit uns ...

  • für die Missionsfreizeit, für gute Begegnungen mit unseren Gästen aus den europäischen Zentralkonferenzen, mutmachende und herausfordernde Bibelarbeiten und Berichte aus der Weltmission 
  • für die vielen Sitzungen und Zusammenkünfte im Oktober: 
    Unser Dachverband, die Evangelische Mission Weltweit, lädt zu ihrer Mitgliederversammlung ein – sie besteht seit 50 Jahren. 
    Nahezu zeitgleich trifft sich online der Verwaltungsrat unserer weltweiten Missionsbehörde GBGM mit Sitz in den USA. 
    Auch der Europäische Rat Methodistischer Kirchen kommt zusammen, und 
    der Bewilligungsausschuss des Fonds Mission in Europa. 
    Die Fachgruppe Äußere Dienste der Zentralkonferenz, an den die EmK-Weltmission berichtet, trifft sich zu einer Online-Sitzung und ebenso 
    das Leitungsteam der EmK-Weltmission, um über die Beauftragungen für die nächsten vier Jahre zu beraten. 
    Wir beten für wachsende Gemeinschaft, gute und tragfähige Entscheidungen und einen Blick nach vorne.

2)   Für Spontane: Mission am Abend

Für schnell Entschlossene lade ich heute Abend ab 19 Uhr zum »Mission am Abend« mit Simon Ufer aus Südafrika. Simon Ufer leitet seit zwei Jahren das Sport-Projekt »Pick Six« in Eldorado Park, einem sozialen Brennpunkt in Johannesburg. Mit dem sogenannten »Flag-Football« ist es ihm gelungen, junge Menschen anzusprechen und herauszufordern, ihre Freizeit im Team zu gestalten. Welche Sportart sich hinter dem Begriff »Flag-Football« versteckt und welche anderen Teile das Programm noch bietet, darüber sprechen wir mit Simon Ufer. Das Treffen findet über Zoom statt und dauert maximal 90 Minuten. Auf Wunsch stellen wir einen Mitschnitt zur Verfügung.

3)   Wenn es nicht selbstverständlich ist

Das Miss-Stone-Zentrum der EmK in Strumica, Nordmazedonien, versorgt täglich mehr als 250 Bedürftige mit einer warmen Mahlzeit. Nun stand der Betrieb vor einer existenziellen Hürde, weil die bisherige Küchenchefin wegen einer schweren Erkrankung in den Ruhestand treten muss. Über die aktuellen Entwicklungen lesen Sie hier

4)   Das »IKEA-Prinzip« ist keine Lösung

Interessen-Konflikte-Einfach-Auszusitzen (IKEA), dieses Prinzip ist keine Lösung. Das lernten die Delegierten der »European Commission on Mission« (ECOM) bei ihrer jährlichen Sitzung in Belfast. Davon berichte ich hier

5)   Kalender 2026 erschienen. Jetzt bestellen!

Miteinander – Füreinander. Der Kalender evangelischer Missionswerke 2026 ist erschienen und kann im Missionsbüro bestellt werden. Eine Übersicht der einzelnen Monatsbilder, weitere Informationen und eine Bestellmöglichkeit finden Sie hier

6)   Infoabende zum Freiwilligendienst

Auch dieses Jahr bieten wir wieder drei Zoom-Meetings an, bei denen wir unverbindlich über die Möglichkeiten eines Freiwilligendienstes mit der EmK-Weltmission informieren. Das erste Treffen findet kommenden Donnerstag, 2. Oktober, statt. Mehr Infos und Anmeldemöglichkeiten dazu bieten wir hier

7)   Albanien: Sponsoren und Läufer gesucht

Auch in diesem Jahr findet wieder ein (Halb-)Marathon in Albanien statt. Und wieder werden Sponsoren und Läufer gesucht, die für das Frühförderzentrum in Tirana aktiv werden. Mein Vorgänger, Pastor Frank Aichele, wird dieses Jahr nach Tirana reisen und vor Ort mitlaufen. Alle Infos zum Lauf, zum unterstützen Projekt und der Einladung zur Unterstützung lesen Sie  hier [externer Link].

8)   Grenzen überwinden – unsere Mission

Mit interessanten Gästen und einem abwechslungsreichen Programm laden wir herzlich zur ersten gemeinsamen Missionsfreizeit von Weltmission und Zeltmission Mitte Oktober nach Braunfels ins Haus Höhenblick ein. Unter der Leitung von Hans-Martin Kienle (Zeltmission) sowie Thomas Günther und Ulrike Brodbeck (Weltmission) gibt es Bibelstudium, Berichte und Gutes für Körper, Geist und Seele. Alle Generationen sind herzlich willkommen. 

9)   Klaus Steinhilber verstorben

Der Gründer und langjährige Vorstandsvorsitzende unserer Stiftung »Zukunft für Kinder«, Klaus Steinhilber, ist verstorben. Die EmK-Weltmission hat ihm sehr viel zu verdanken. Ein ausführlicher Nachruf folgt in Kürze. Die Meldung über den Heimgang von Klaus Steinhilber lesen Sie hier

10)   Was mich bewegt

Remonstration abgeschafft … 

Remon - was? Dieser Begriff beschreibt das Widerspruchsverfahren im Falle eines abgelehnten Visumsantrags für Deutschland bzw. den sogenannten Schengenraum. 

Die EmK-Weltmission hat leidvolle Erfahrungen mit Visaanträgen für unsere örtlichen Mitarbeitenden aus den Partnerländern gemacht. 2024 wurden die Visa für Sadia Gbassa und Sullayman Koroma aus Sierra Leone abgelehnt. Begründung: Eine ausreichende finanzielle und wirtschaftliche Bindung an Sierra Leone sei nicht gegeben. Dabei finanziert die EmK-Weltmission ihre Gehälter langfristig. Konnte man bisher gegen solche Ablehnungen Widerspruch einlegen, so wurde das Verfahren jetzt überall abgeschafft. In Ghana, wohin die beiden reisen müssen, um das Visum zu beantragen, war das schon 2024 der Fall. Das war besonders ärgerlich, weil nicht nur die Visagebühren, sondern auch die Reise nach Ghana und die Unterkunft dort während der Bearbeitungszeit finanziert werden mussten.

In der deutschen Botschaft in Ghana, die dort für alle Länder des Schengenraums die Anträge bearbeitet, wurden 45 % aller Anträge abgelehnt. Jetzt, wo das Widerspruchsverfahren abgeschafft wurde, bleibt nur noch, einen neuen Termin zu vereinbaren. In der deutschen Botschaft in Togo beträgt die Wartezeit dafür mindestens ein Jahr. In Ghana sieht es noch schlimmer aus: In diesem Jahr ist es uns nicht einmal gelungen, einen Termin für die Beantragung eines Visums zu bekommen. 

Insgesamt wurden im Jahr 2024 sechzig Millionen Euro für abgelehnte Visaanträge bezahlt! Diese Gelder werden zum großen Teil von Einzelpersonen und gemeinnützigen Organisationen wie der EmK-Weltmission aufgebracht. Dass die norwegische Botschaft in Malawi (wo weit weniger Visa abgelehnt werden), mit großem Trara ein neues Büro für die Visabeantragung eingeweiht hat, hat damit einen schalen Beigeschmack. 

Die EmK-Weltmission wird sich weiter dafür einsetzen, dass Mitarbeitende aus den Projekten nach Deutschland reisen können. Danke für alle Gebetsunterstützung für dieses Anliegen. 
 

Mit herzlichen Grüßen
Ihr
Olav Schmidt

1)     Gebetsanliegen der EmK-Weltmission
2)     Sich selbst und anderen Freude bereiten
3)     Trotz Herausforderungen die Zukunft gestalten
4)     Ein besonderes Dorf in Polen
5)     Nachhaltiges Handeln kommt an
6)     Podcast mit Annekathrin Buchold
7)     Gemeinsame Missionsfreizeit
8)     Was mich bewegt – Der FC Bayern und das Klima

Liebe Freundinnen und Freunde der EmK-Weltmission,

1)   Gebetsanliegen der EmK-Weltmission

Bitte danken Sie mit uns ...

  • dass sich Hella Goschnick auf dem Weg der Besserung befindet. Sie konnte das Krankenhaus verlassen und sammelt jetzt Kraft für den Rückflug nach Deutschland 
  • dass alle Freiwilligen ihre Einreise-Visa erhalten haben
  • für den wachsenden Zusammenhalt in der internationalen EmK und die Vision der Bischöfe für die Zukunft unserer Kirche

Bitte beten Sie mit uns ...

  • weiter für Hella Goschnick, dass ihre Genesung gut voranschreitet und sie den geplanten Rückflug Mitte September antreten kann
  • für die Freiwilligen, die jetzt ihren einjährigen Einsatz beginnen: Edda in Malawi, Anna und Maël in Sierra Leone, Angelina in Argentinien und Emily in Uruguay. Bitte beten Sie, dass sie gut in die Kultur hineinfinden, sich mit ihrer Arbeit vertraut machen und eine gute Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort erleben.
  • für die Seminare der Freiwilligen, die nach einem Jahr wieder nach Deutschland zurückgekehrt sind aus Sierra Leone, Namibia, Uruguay und Lesotho. Es ist wichtig, dass sie ihre guten Erfahrungen teilen und Negatives aufarbeiten, um ihren weiteren Lebensweg zu gestalten.

2)   Sich selbst und anderen Freude bereiten

Ein Team aus Wangen stellt Solarlampen her. Alle arbeiten ehrenamtlich und möchten damit Solarlicht für Afrika ermöglichen. Die Lampen können aber auch in Deutschland erworben werden. Damit wird die Arbeit der EmK-Weltmission unterstützt. Sich selbst und anderen Freude bereiten, wie das funktioniert, lesen Sie hier

3)   Trotz Herausforderungen die Zukunft gestalten

Pastor Dr. Holger Eschmann ist neuer Vertreter der EmK Deutschland im Verwaltungsrat der Africa University in Simbabwe. Er berichtet von den aktuellen Herausforderungen dieser herausragenden methodistischen Universität. Über seine Eindrücke schreibt er hier

4)   Ein besonderes Dorf in Polen

Zum 17. Mal entstand in Zaborze ein ganz besonderes »Dorf im Dorf« mit 18 Tipis, damit über 400 Kinder eine vielseitige Ferienwoche erleben. Dieses »Indian Village« wird aus Mitteln des »Fonds Mission in Europa« unterstützt. Mehr dazu erfahren Sie hier

5)   Nachhaltiges Handeln kommt an

In den Pfingstferien hat die Partnerschule des Ausbildungsprogramms »Konokai« in Sierra Leone wieder eine Fortbildung durchgeführt. Welche Entwicklungen und Veränderungen es gab, lesen Sie hier

6)   Podcast mit Annekathrin Buchold

Annekathrin Buchold, unsere Mitarbeiterin in Südafrika, war zu Gast im methodistischen Podcast »Holy Club«. Unter anderem spricht sie darüber, wie Mission heute dialogisch, global und gerecht gestaltet werden kann. Die ganze Folge hören Sie hier

7)   Grenzen überwinden – unsere Mission

Mit interessanten Gästen und einem abwechslungsreichen Programm laden wir herzlich zur ersten gemeinsamen Missionsfreizeit von Weltmission und Zeltmission Mitte Oktober nach Braunfels ins Haus Höhenblick ein. Unter der Leitung von Hans-Martin Kienle (Zeltmission) sowie Thomas Günther und Ulrike Brodbeck (Weltmission) gibt es Bibelstudium, Berichte und Gutes für Körper, Geist und Seele. Alle Generationen sind herzlich willkommen. 

8)   Was mich bewegt

Der FC Bayern und das Klima

Kürzlich stolperte ich über die Schlagzeile: »Bayern fährt mehr als 400 km mit dem Bus«. Damit war gemeint, dass die Mannschaft des FC Bayern nach einem Spiel in Wiesbaden mit dem Bus nach München zurückfuhr bzw. zurückfahren musste. Denn am Münchner Flughafen gilt ein Nachtflugverbot. Auf dem Hinweg nutzte die Mannschaft zwei Businessjets. Joshua Kimmich sagte dazu vor dem Mikrofon eines Sportsenders nach dem Abpfiff: »Wir müssen mal das Nachtflugverbot in München aufheben, das wäre nicht schlecht.« Nun mussten sie jedoch die lange Fahrt von mehr als 400 km mit dem Bus auf sich nehmen. Auf die Frage, was sie denn während der Reise tun würden, gab er die Antwort: »Schlafen.« Letzteres halte ich für eine sinnvolle Idee, Ersteres nicht.

Mir ist sehr wohl bewusst, dass eine Fußballmannschaft mit all ihrer Ausrüstung nicht mit der Bahn fahren kann – und schon gar nicht nachts. Aber muss es wirklich ein Flug mit gleich zwei Privatjets sein, wo es doch einen Mannschaftsbus gibt, der vermutlich leer nach Wiesbaden gefahren ist? Das ist nicht klimafreundlich. Und das ärgert mich, um ehrlich zu sein. 
Die EmK-Weltmission bemüht sich, gemeinsam mit ihren Partnern mehr Klimaschutz-Projekte ins Leben zu rufen. In Sierra Leone lernen Schülerinnen und Schüler, den Klimawandel zu verstehen und mit seinen Folgen umzugehen. Dies geschieht in enger Kooperation mit den Gemeinden und Dorfgemeinschaften, damit die Ergebnisse nachhaltig sind. In Brasilien wird das Thema Klimawandel in die gemeindebasierten Kinder- und Jugendprojekte von »Schatten und frisches Wasser« eingebracht. Die Arbeitsgruppe »Klimaneutrale Kirche« der SJK konferiert mit der »Grupo Verde«, der Klimagruppe in Uruguay. Viele Menschen engagieren sich und gehen viele kleine Schritte. Das ist mit viel Arbeit verbunden, auch für uns im Büro der EmK-Weltmission. Aber es ist wichtig, ja unerlässlich.

Im Juli hat der Internationale Gerichtshof bestätigt, dass eine »saubere, gesunde und nachhaltige Umwelt« ein Menschenrecht darstellt. Wenn wir uns alle (den FC Bayern eingeschlossen) ein wenig mehr Gedanken darüber machen würden, wie wir zum Klimaschutz beitragen können, wären wir einen großen Schritt weiter.

Mit meinen Gedanken zu diesem wichtigen Thema grüße ich Sie herzlich,
Ihr Olav Schmidt

1)     Gebetsanliegen der EmK-Weltmission
2)     Es tut sich was in Semonkong
3)     Vielfalt im Lobpreis für die Einheit der Kirche
4)     Wir sind für Menschen da
5)     In eigener Sache – Urlaubszeit
6)     Was mich bewegt – Herzlich willkommen!

Liebe Freundinnen und Freunde der EmK-Weltmission,

1)   Gebetsanliegen der EmK-Weltmission

Bitte danken Sie mit uns ...

  • für den gelungenen Reisedienst von Familie Buchold. Der Großteil der Familie ist bereits nach Südafrika zurückgekehrt, um dort ihre Arbeit fortzusetzen 
  • für Bewahrung während meiner Reisen in Brasilien und Uruguay, kreativen Gedankenaustausch und eindrückliche Begegnungen in unseren Partnerschaftsprojekten
  • für ein gelungenes Vorbereitungsseminar für die Freiwilligen in Kooperation mit der Vereinten Evangelischen Mission

Bitte beten Sie mit uns ...

  • für unsere Mitarbeitenden Andrea und Dieter Monninger, die jetzt beide in Sierra Leone mit ihrer Arbeit beginnen
  • für die Freiwilligen, die jetzt an ihre Einsatzorte in Malawi, Argentinien, Uruguay und Sierra Leone ausreisen – dass sie gut ankommen und hineinfinden in ihre Aufgaben und die neue Kultur
  • für die Freiwilligen, die nach einem Jahr in Sierra Leone, Namibia, Uruguay und Lesotho wieder nach Deutschland zurückkehren, für eine sichere Rückkehr und ein gutes Wiedereinleben; dass die Impulse und Lernerfahrungen aus dem Freiwilligendienst ihren weiteren Lebensweg positiv prägen

2)   Es tut sich was in Semonkong

»Gerettet!« war das Motto der Aktion »Kinder helfen Kindern« 2019 in Lesotho. Im Mittelpunkt stand das Kinderheim in Semonkong, das über weitere Fortschritte berichtet. Unsere Mitarbeiterin Birgit Braeske hatte die Gelegenheit, das Kinderheim zu besuchen. Ihren Bericht lesen Sie hier

3)   Vielfalt im Lobpreis für die Einheit der Kirche

Ist Bandbegleitung besser als Chorgesang? Brauchen wir die Orgel noch? Wie wichtig sind uns unsere alten traditionellen Lieder? Das fragt Annekathrin Buchold, die derzeit in Südafrika arbeitet. Ihre Antworten auf diese Fragen finden Sie hier

4)   Wir sind für die Menschen da

Matthias Buchold führte ein Interview mit dem südafrikanischen Missionssekretär Pastor Siviwe ‘Sva’ Waqu über seine Vision für die Kirche in Afrika. Mehr dazu erfahren Sie hier

5)   In eigener Sache – Urlaubszeit

Aufgrund der Urlaubszeit und personeller Veränderungen ist das Missionsbüro derzeit nur eingeschränkt erreichbar. Wir bitten um etwas Geduld, wenn auf Anrufe und E-Mails nicht sofort reagiert wird.

6)   Was mich bewegt

Herzlich Willkommen!

Als ich bei meiner Reise nach Simbabwe in Harare aus dem Flugzeug stieg, wurde ich, kaum dass ich das Flugzeug verlassen hatte, von zwei Mitarbeitenden mit Ausweisen angesprochen. Skeptisch wie ich bin, dachte ich zunächst, ich hätte ein Problem mit der Einwanderungsbehörde. Aber es stellte sich schnell heraus, dass diese beiden nicht nur Angestellte des Flughafens, sondern auch Mitglieder der Evangelisch-methodistischen Kirche waren. Sie trugen meine Koffer, füllten mein Einreiseformular aus, und gingen mit mir direkt zum Einreiseschalter für Diplomaten. Nachdem das Visum in meinen Pass eingestempelt war und wir das Gepäck vom Band geholt hatten, marschierten wir stracks an der Zollkontrolle vorbei – eigentlich wird hier jeder Koffer bei der Einreise gescannt. Draußen wartete bereits ein Wagen mit der Assistentin des Bischofs. Die außergewöhnliche Prozedur erklärte sie mit einfachen Worten: »Man kennt unsere Kirche hier, so empfangen wir unsere Besucher.« 

Für mich, der immer ein etwas flaues Gefühl im Magen hat, wenn es an Grenzkontrollen geht (ich bin in West-Berlin aufgewachsen und durch die DDR-Grenze geprägt), war das ein eindrückliches Erlebnis. Es heißt zwar in 2. Korinther 5, 20: »Wir sind Botschafter an Christi Statt«, aber so wie in Harare hatte ich das noch nicht erlebt. 

Mir kam dabei in den Sinn: So werde ich eines Tages im Himmel empfangen. Die Reise dahin mag ich in der Economy-Klasse verbringen und mit einer Flasche Wasser und einer Packung Kekse abgespeist werden. Es gibt Turbulenzen und ich verspüre diese Unsicherheit, ob es denn mit der Einreise klappen wird: Ist mit meinem Visum wirklich alles in Ordnung? Habe ich das richtige Einladungsschreiben? Werde ich abgeholt? Wo werde ich unterkommen? Über all das brauche ich mir aber keine Gedanken machen – dafür ist gesorgt. Das ist mir bei meinem Empfang in Simbabwe noch einmal klar geworden. 
Ich wünsche Ihnen erholsame Sommertage und die Erfahrung, überall herzlich willkommen zu sein.

Herzliche Grüße
Ihr
Olav Schmidt

1)     Gebetsanliegen der EmK-Weltmission
2)     Prägend, lehrreich, wunderschön! – Erfahrungen in Kenia
3)     Pilgerweg der Erneuerung in Südafrika
4)     Von der Nothilfe zur Integration – Menschen aus der Ukraine
5)     622 Absolventinnen feiern Abschluss in Simbabwe
6)     »Mission am Abend« mit Aljoscha Weng in Sierra Leone – ein Rückblick
7)     Was mich bewegt – Es lohnt sich zu hoffen


Liebe Freundinnen und Freunde der EmK-Weltmission,

1)   Gebetsanliegen der EmK-Weltmission

Bitte danken Sie mit uns ...

  • für viele gute Begegnungen beim Reisedienst von Annekathrin und Matthias Buchold und Bewahrung auf allen Wegen
  • für gute, zielführende, Hoffnung und Mut machende Gespräche, die ich bei meinen Besuchen in Südafrika, Mosambik, Malawi und Simbabwe mit den Bischöfen und verantwortlichen Mitarbeitenden führen konnte 
  • dass Andrea Monninger nun endlich grünes Licht für ihre Ausreise bekommen hat und im Juli nach Sierra Leone aufbrechen wird

Bitte beten Sie mit uns ...

  • für den weiteren Reisedienst von Annekathrin und Matthias Buchold
  • für die Freiwilligen, die sich beim gemeinsamen Seminar mit den Freiwilligen der Vereinten Evangelischen Mission auf ihren Einsatz vorbereiten
  • für meine nächste Reise, die mich im Juli nach Uruguay und Brasilien führen wird

Transparentschirme für eine Gebetskerze können weiterhin kostenlos im Missionsbüro bestellt werden.

2)   Prägend, lehrreich, wunderschön!

Lisa Winkler war zum Praktikum mit einer Freundin im Maua Methodist Hospital in Kenia. Begeistert berichtet sie von ihren Eindrücken. Ihren Bericht lesen Sie hier

3)   Pilgerweg der Erneuerung

»Pilgrimage of renewal« – Wenn man in diesem Jahr in der Methodist Church of Southern Africa (MCSA) unterwegs ist, kommt man an Steinen nicht vorbei. Was es mit diesen Steinen auf sich hat, erfahren Sie hier

4)   Von der Nothilfe zur Integration

Seit Beginn der vollumfänglichen Invasion Russlands in die Ukraine unterstützt die Evangelisch-methodistische Kirche Ukrainer:innen im Land selbst und solche, die geflüchtet sind. Das ist weiterhin notwendig, auch wenn sich die Anforderungen gewandelt haben. Einen ausführlichen Bericht finden Sie hier

5)   622 Absolventinnen feiern Abschluss

Mehr als 600 Studierende aus 20 afrikanischen Ländern schlossen am 7. Juni ihr Studium an der Africa University in Simbabwe ab. In einer Feierstunde wurden auch die jüngsten Absolventen von zwei Partnereinrichtungen vorgestellt. Einblicke in die Arbeit dieser bedeutenden methodistischen Universität erhalten Sie hier

6)   »Mission am Abend« mit Aljoscha Weng, Freiwilliger in Sierra Leone

Mitten unter der Woche, mitten im Leben – Raum für Information, Austausch und Gebet, das war die Zielvorgabe. Die erste Ausgabe von »Mission am Abend« erfüllte diese Erwartungen. Aljoscha Weng, der an der weiterführenden Schule in Bo, Sierra Leone unterrichtet, gab interessante Einblicke in sein tägliches Leben: Die Bananen, die in seinem Garten wachsen, überlässt er gerne den Kindern, die auf dem Grundstück spielen. Sie sorgen auch dafür, dass ihm keine Schlange zu nahe kommt. 

An der Schule unterrichtet er Mathematik und nebenbei baut er aus zwanzig schrottreifen Computern vier funktionierende zusammen. Jetzt geht es für ihn auf die Zielgerade: Das Schuljahr endet und er bereitet sich auf die Rückkehr nach Deutschland vor. 

Nach interessierten Rückfragen war Raum für Gebet und Segen für seinen weiteren Weg. 

Im September werden wir Simon Ufer aus Südafrika zu Gast haben: Am 30. September um 19 Uhr laden wir bei »Mission am Abend« zur virtuellen Begegnung mit ihm ein. Nähere Informationen folgen.

7)   Was mich bewegt

Es lohnt sich zu hoffen

Die Vollversammlung der UNO hat den 12. Juli als Tag der Hoffnung ausgerufen. Die UNO schreibt dazu: »In einer Welt, die mit zunehmenden Unruhen, wachsender sozialer Spaltung und anhaltenden wirtschaftlichen und ökologischen Herausforderungen konfrontiert ist, sucht die Weltgemeinschaft weiterhin nach Werten, die verbinden und nicht spalten. Unter diesen Werten sticht die Hoffnung als eine zutiefst kraftvolle und universell wirkende Kraft hervor. Aus diesem Grund hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 12. Juli zum Internationalen Tag der Hoffnung erklärt - ein Tag, an dem die Hoffnung als Leitprinzip für Einzelpersonen, Gemeinschaften und Nationen gleichermaßen gefeiert und gefördert werden soll.« (Aus dem Englischen übersetzt von: https://www.un.org/en/observances/hope-day, abgerufen am 26.06.2025.)

Spannend dabei ist: 161 Staaten haben zugestimmt, dass der 12. Juli zum Tag der Hoffnung wird. Vier haben sich enthalten. Ein Staat hat dagegen gestimmt: Die USA unter Präsident Trump. Über die Motive kann man nur spekulieren. 

Nun könnte man sagen: »Die Hoffnung stirbt zuletzt.« Ich bevorzuge die biblische Perspektive: »Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe« (1. Korinther 13,13). Diese Hoffnung nimmt mir kein Staat und kein Präsident. Und für Christen ist jeder Tag ein Tag der Hoffnung, des Glaubens und der Liebe. 

Ich wünsche Ihnen, dass Sie den kommenden Monat als besonders hoffnungsvoll erleben. Der »Tag der Hoffnung« kann auch ein guter Anlass sein, um mit Ihren Mitmenschen über die Hoffnung ins Gespräch zu kommen.

Herzliche Grüße
Ihr
Olav Schmidt

1)     Gebetsanliegen der EmK-Weltmission
2)     Gute Tage für Kopf, Herz und Bauch
3)     Berufliche Bildung ist nicht alles
4)     Gemeindeveranstaltungen mit Familie Buchold
5)     Grenzen überwinden – unsere Mission
6)     »Mission am Abend« – Online-Treffen mit Aljoscha Weng in Sierra Leone
7)     Sonntag der Weltmission – nicht nur an Rogate
8)     Die 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung und wir
9)     Was mich bewegt


Liebe Freundinnen und Freunde der EmK-Weltmission,

1)   Gebetsanliegen der EmK-Weltmission

Bitte danken Sie mit uns ...

  • dass Vincent Buchold die Probezeit bestanden und nun die Ausbildung begonnen hat
  • für die Sitzungen der Nord- und der Ostdeutschen Jährlichen Konferenz, bei denen wichtige Gespräche über das Thema Weltmission geführt werden konnten
  • für die wachsende, fruchtbare Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen methodistischen Missionswerken in Europa und mit der weltweiten Missionsbehörde der EmK 
  • dass wir nun zum ersten Mal gemeinsam mit der Vereinten Evangelischen Mission (bei der wir unsere Büroräume gemietet haben) ein Seminar für die Freiwilligen durchführen 
  • für alle Bewahrung auf meinen Reisen in Deutschland

Bitte beten Sie mit uns ...

  • weiter für unsere Mitarbeitenden Andrea und Dieter Monninger, denn während Dieter Monninger bereits nach Sierra Leone ausgereist ist, wird bei Andrea noch auf das Ergebnis wichtiger Untersuchungen gewartet, durch die sichergestellt werden soll, dass sie den langen Flug gut übersteht
  • für unsere Kirche in den USA, deren Organisationen und Gemeinden, die sich für Migranten, Gerechtigkeit und internationale Hilfen, aber auch Gleichberechtigung in der Bildung einsetzen: Sie alle stehen unter massivem Druck durch die Maßnahmen der Regierung
  • für die Freiwilligen, die am Ende des Monats für ein weiteres Seminar nach Wuppertal kommen und sich gemeinsam mit den Freiwilligen der Vereinten Evangelischen Mission auf ihren Einsatz vorbereiten
  • für Bewahrung auf meiner Reise ins südliche Afrika, für gelingende Begegnungen und zielführende Beratungen
  • für die Süddeutsche Jährliche Konferenz, gute Entscheidungsfindungen und die Begegnungen am Stand der EmK-Weltmission am Konferenzsonntag
  • für Bewahrung auf den Reisen der Missionare und Missionarinnen 

Transparentschirme für eine Gebetskerze können weiterhin kostenlos im Missionsbüro bestellt werden.

2)   Gute Tage für Kopf, Herz und Bauch

Im Sommer 2025 senden wir als EmK-Weltmission wieder Freiwillige für ein Jahr zu unseren Partnerkirchen. Die Freiwillige Anna Ertz berichtet vom Einführungsseminar. Was wir dort alles gemacht haben, lesen Sie hier

3)   Berufliche Bildung ist nicht alles

Seit 2004 gibt es die Berufsbildungszentren für ehemalige Kindersoldaten (BFC) und betroffene Mädchen (CESPRO). Clarence Benson, der Leiter der Einrichtungen, berichtet von erreichten Zielen, neuen Konzepten und den Maßnahmen, um auf eigenen Füßen zu stehen. Mehr dazu erfahren Sie hier

4)   Gemeindeveranstaltungen mit Familie Buchold

Annekathrin und Matthias Buchold leben mit ihren Kindern in Südafrika, um als Missionare die Methodistische Kirche im Südlichen Afrika zu unterstützen. Im Juni und Juli befinden sie sich in Deutschland und berichten in vielen Gemeinden der EmK über ihre Arbeit. Die Termine finden Sie hier

5)   Grenzen überwinden – unsere Mission

Mit interessanten Gästen und einem abwechslungsreichen Programm laden wir herzlich zur ersten gemeinsamen Missionsfreizeit von Weltmission und Zeltmission Mitte Oktober nach Braunfels ins Haus Höhenblick ein. Unter der Leitung von Hans-Martin Kienle (Zeltmission) sowie Thomas Günther und Ulrike Brodbeck (Weltmission) gibt es Bibelstudium, Berichte und Gutes für Körper, Geist und Seele. Alle Generationen sind herzlich willkommen. Alle wichtigen Informationen erhalten Sie hier

6)   »Mission am Abend« – Online-Treffen mit Aljoscha Weng in Sierra Leone

Am Dienstag, den 17. Juni laden wir um 19.00 Uhr zu einem neuen Mini-Format des »Forum Mission Online« ein. Unser Freiwilliger in Sierra Leone, Aljoscha Weng, wird in 60 bis 90 Minuten von seinen Erfahrungen in der Einsatzstelle und in der EmK in Sierra Leone berichten und auf Ihre Fragen antworten. Unter diesem Link können Sie sich registrieren. Ein Zoom-Link zum Meeting wird dann automatisch zugeschickt.

7)   Sonntag der Weltmission – nicht nur an Rogate

Der Sonntag Rogate gilt als »Sonntag der Weltmission«. Das passt nicht immer in den Gemeindekalender. Macht nichts! Unser Material zum Sonntag der Weltmission lässt sich auch bei anderen Gelegenheiten einsetzen. Neben einem Vorschlag zur Gestaltung des Gottesdienstes finden Sie auf unsere Homepage auch eine Powerpoint-Präsentation zum ausgewählten Projekt »SAT-7«. Alternativ kann man auch einen Film zeigen. Wir freuen uns, wenn Sie in Ihrer Gemeinde von diesem Angebot Gebrauch machen. Das Material findet sich hier

8)   Die 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung und wir

Die »Sustainable Development Goals« (SDGs) oder auch »Ziele für nachhaltige Entwicklung« wurden 2015 von den 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen in der Agenda 2030 verabschiedet. Doch was hat das mit uns zu tun? Welche Ziele verfolgen wir gemeinsam mit unseren Projektpartnern? Hier können Sie mehr dazu entdecken

9)   Was mich bewegt

Ich sehe was, was Du nicht siehst

Gerade bereite ich mich auf meine Reise ins südliche Afrika vor. Südafrika, Mosambik, Malawi und Simbabwe werde ich besuchen, viele ganz verschiedene Menschen treffen. Sie leben unter ganz verschiedenen Umständen in vielen unterschiedlichen Lebenswelten. Afrika ist bunt und vielfältig. Aber in jeder Begegnung werde ich wohl etwas entdecken, was mein Gegenüber nicht hat, was für mich selbstverständlich wäre: Eine gute Schulbildung, gute gesundheitliche Versorgung, viele Chancen und Optionen, das Leben zu gestalten. 

Aber ich möchte nicht in die Falle tappen, sofort darüber nachzudenken, was wir tun könnten, damit das für mich selbstverständliche auch für sie zur alltäglichen Realität wird. Nein, ich möchte mich erst einmal daran erinnern, welche Probleme wir selbst nicht einfach aus der Welt schaffen können: Eine schrumpfende Kirche in Deutschland, den Krieg in der Ukraine mit all seinen Folgen, ein Amerika, das sich vom Segen zum Fluch für viele Menschen entwickelt. 

Und dann möchte ich sehen, was ich auf den ersten Blick nicht sehe, und was auch mein Gegenüber vielleicht noch gar nicht entdeckt hat: Nämlich das, was Jesus in ihm sieht. In meiner Zeit in Malawi habe ich so viel Potential gesehen, spirituelle Energie, Lebenskraft und Freude. Ich bin mir sicher: Was ich auf meiner Reise vor allem entdecken werde, sind meine eigenen Defizite. 

Ich wünsche Ihnen einen offenen Blick für die Menschen, die Ihnen begegnen.

Herzliche Grüße
Ihr
Olav Schmidt


Evangelisch-methodistische Kirche, Mission und internationale kirchliche Zusammenarbeit
Rudolfstr. 137
42285 Wuppertal
Tel 0202 7670190, Fax 0202 7670193
E-Mail: weltmission(at)emk.de
Homepage www.emkweltmission.de
Spendenkonto: Evangelische Bank eG
IBAN: DE65520604100000401773

1) Fürbitte der EmK-Weltmission 
2) Mutmachende Entwicklungen – Sierra Leone 
3) Starten statt warten! – »Kinder helfen Kindern« 2025 
4) Ein Grund zu danken – »Kinder helfen Kindern« 2024 
5) Trudi Gripentrog in der Weltmission 
6) Hier gibt es eine »Zukunft für Kinder« 
7) Erster Botschafter der EmK-Weltmission 
8) Zehn Jahre Partnerschaft mit Ghana 
9) Was mich bewegt 

Liebe Freundinnen und Freunde der EmK-Weltmission, 

1) Fürbitte der EmK-Weltmission 

Bitte danken Sie mit uns ... 

  • für das Einführungsseminar für die neuen Freiwilligen. Dank einer kurzfristigen Bewerbung können nun fünf Stellen in Argentinien, Malawi, Sierra Leone und Uruguay besetzt werden.
  • für den »Zukunftsrat« der EmK-Weltmission, eine Arbeitsgruppe, in der sich junge Menschen unter 30 Jahren über die Zukunft der EmK-Weltmission austauschen; das nächste Treffen findet am 20. Mai online statt.
  • für die gute Entwicklung der Projekte, die wir als EmK-Weltmission fördern
  • für alle Bewahrung auf meinen Reisen in Deutschland und zur Sitzung des Verwaltungsrates der internationalen Missionsbehörde in den USA (GBGM)

Bitte beten Sie mit uns ...

  • für unsere Mitarbeitenden Andrea und Dieter Monninger: Während sich Andrea noch von ihrer Operation erholt und nachreisen wird, ist Dieter bereits in Sierra Leone
  • für Vincent Buchold, der inzwischen nach Deutschland zurückgekehrt ist, um seine Ausbildung zu beginnen und der zurzeit bei seinen Großeltern lebt
  • für unsere Kirche in den USA, deren Organisationen und Gemeinden, die sich für Migranten, Gerechtigkeit und internationale Hilfen, aber auch Gleichberechtigung in der Bildung einsetzen: Sie alle stehen unter massivem Druck durch die Maßnahmen der Regierung
  • für die bei der Afrika-Zentralkonferenz gewählten Bischöfe João Sambo (Mosambik) und Gift Machinga (Simbabwe und Malawi), die sich in ihre Aufgabe einarbeiten
  • für die neuen Freiwilligen, die sich jetzt auf ihren Einsatz vorbereiten, Visa beantragen und Impfungen erhalten

Transparentschirme für eine Gebetskerze können weiterhin kostenlos im Missionsbüro bestellt werden. 

2) Mutmachende Entwicklungen – Sierra Leone

Konomusu ist eines der ältesten Berufsausbildungszentren der EmK in Sierra Leone. Und es entwickelt sich immer weiter. Nun ist ein neuer Ausbildungszweig hinzugekommen: Catering. Was es damit auf sich hat, lesen Sie hier

3) Starten statt warten! – »Kinder helfen Kindern« 2025

Das Material zu unserer neue Aktion »Kinder helfen Kindern« kommt an diesem Wochenende in die Gemeinden. Unter dem Motto »Starten statt warten« unterstützen wir unsere Partnerkirche in Namibia und deren Arbeit in den Kindergärten. Die Informationen und Materialien sind auch online abrufbar: hier

4) Ein Grund zu danken – »Kinder helfen Kindern« 2024

Sechs Klassen in drei Räumen. In der Grundschule von Pujehun, Sierra Leone, ist es mehr als eng. Hier musste was getan werden. Nun wurde die Schule mit Mitteln aus der Aktion »Kinder helfen Kindern« 2024 erweitert. Mehr dazu finden Sie hier

5) Trudi Gripentrog in der Weltmission

Mit dem Ruhestand endet die Erwerbszeit, nicht aber die Berufung... Und so kümmert sich Trudi Gripentrog immer noch um das Archiv der EmK-Weltmission. Ihr Wissen und die Erfahrung aus der Tätigkeit sowohl im Missionsbüro als auch in Nigeria sind dabei von unschätzbarem Wert. Einen Bericht über ihren diesjährigen Einsatz lesen Sie hier

6) Hier gibt es eine »Zukunft für Kinder«

Die Stiftung »Zukunft für Kinder« der EmK erwirtschaftete im vergangenen Jahr 422.000 Euro. Das ist ein großer Erfolg. Mehr über die Arbeit der Stiftung und die geförderten Projekte erfahren Sie hier

7) Erster Botschafter der EmK-Weltmission

Am 6. April war Pastor und Liedermacher Joachim Georg in der EmK in Köln zu Gast. Friedenspol hatte er diesen Konzert-Gottesdienst überschrieben. Damit nahm er Bezug auf seine aktuelle CD. Als Überraschung für ihn zeichnete ich ihn als ersten Botschafter der EmK-Weltmission aus.

Erinnerungen an die Kindheit, Begegnungen mit alten Freunden und Gottes Segen auf Reisen – von all dem ist das Konzert geprägt. Joachim Georg erinnert sich, wie er bei einer nahen Verwandten die Himbeeren im Garten pflückte. Dabei wurden die mit Maden aussortiert. Sein Vater dagegen hätte diese ohne Zögern mit verspeist, erinnert er sich. Die Maden würden ja doch auch nach Himbeere schmecken, nachdem sie in einer solchen groß geworden sind. Für Joachim Georg Anstoß, lieber etwas von Gottes Geschmack in die Welt zu bringen, statt wie die Made im Speck zu leben.

Kein Wunder, dass bei solch anschaulichen Bildern auch solche, die dem Glauben fernstehen, ins Nachdenken kommen. So berichtet der Liedermacher von einem Klassentreffen vor kurzer Zeit, bei dem alte Schulfreunde ihm auf seine Musik angesprochen hätten und erzählten, dass sein persönlicher Glaube sie ermutigt hätte. Auf diese Weise wird die Musik zum Segen, und passend wird die Gemeinde dann mit einem vertonten Reisesegen auf den Weg geschickt, aber nicht ohne zum Segen für andere zu werden: Die Kollekte kommt – wie bei allen seinen Konzerten – dem Projekt der EmK-Weltmission in Cambine, Mosambik, zugute.

Für diese Tradition und die treue Unterstützung der EmK-Weltmission wurde Joachim Georg nun als erster zum Botschafter der EmK-Weltmission ernannt. Damit möchte das Leitungsteam der EmK-Weltmission künftig jährlich Menschen wertschätzen, die sich in besonderer Weise für die Anliegen der EmK-Weltmission stark machen.

siehe auch hier

8) Zehn Jahre Partnerschaft mit Ghana

Rund ein Jahrzehnt ist es her, dass in der Gemeinde Frankfurt-Rufer die Idee zu einer Partnerschaft mit Ghana entstand. Fünf Freiwillige waren durch die globale Missionsbehörde in den USA nach Deutschland entsandt worden, darunter auch Hezekiah Samwini aus Ghana. Mit ihren Pastoren Heike und George Miller bahnte sich ein Kontakt zur Methodistischen Kirche in Großbritanien an und eine Reise nach Ghana fand statt.

Dort trafen sie Hezekiahs Eltern, Bischof Samwini und seine Frau. Unter dem Eindruck des Großstadtgewimmels von Accra und des Besuches einer Berufsschule in Kummasie wuchs die Idee, ein Berufsbildungsprogramm ins Leben zu rufen. Viele junge Frauen aus dem Norden Ghanas verdingen sich in Accra als Trägerinnen und leben auf der Straße. Ihnen eine Perspektive zu vermitteln und einen Weg in ein selbstbestimmtes Leben zu bahnen, war das Anliegen von Frau Samwini.

Zehn Jahre später wird diese Partnerschaft vom Café Gegenüber in Lorsbach, einem Projekt der EmK in Frankfurt fortgeführt. Bei diesem offenen Angebot, sich bei Kaffee und Kuchen zu begegnen, kommen oft mehr als 30 Menschen aus dem kleinen Ort zusammen. Ihren Dank bringen sie mit Spenden zum Ausdruck, die dem Berufsbildungszentrum in Tamale zugutekommen. So kamen im letzten Jahr mehr als 10.000 Euro zusammen.

Im April konnte ich selbst erleben, wie gut dieses Angebot bei den Menschen in Lorsbach ankommt. Intensive Gespräche an den Tischen über leckerem Kuchen und Kaffee unterbrach ich nur ungerne, um über den Fortschritt beim Bau des Zentrums zu berichten. Besonders freute sich das Team des Cafés unter Leitung von Ingrid Weißenborn und Helga Saalbach über die Partnerschafts-Urkunde, die ich ihnen anlässlich des 10-jährigen Jubiläums überreichte. Pastor Martin Brusius und Laienvertreter Rolf Wiedemann waren ebenfalls zu diesem Anlass nach Lorsbach gekommen. Neben der Urkunde gab es für den Pastor eine in Ghana hergestellte Schokolade, die es seit Kurzem in Deutschland zu kaufen gibt und ein traditionelles ghanaisches Gewand für Rolf Wiedemann. Ich hoffe bald wieder einmal in Lorsbach zu Gast sein zu können – im Sommer findet das Café auf dem von Fachwerkhäusern gesäumten Marktplatz statt.

9) Was mich bewegt

Eine Vision und ihre Folgen

Kürzlich las ich von der »Vision 2025« der Wycliff-Bibelübersetzer, die 25 Jahre vorher formuliert worden war: »Bis zum Jahr 2025 soll in jedem Volk, das noch eine Bibelübersetzung benötigt, ein Übersetzungsprojekt begonnen sein.« Um es vorweg zu nehmen: Ganz erreicht hat man es nicht. Noch sind es (Stand September 2024) 985 Sprachen, gesprochen von 29,3 Millionen Menschen, in denen noch kein Übersetzungsprojekt gestartet wurde. Aber: Drei Jahre vorher waren es noch 1892 Sprachen und 145,2 Millionen Menschen. Zwischen 2019 und 2021 startete alle 5 Tage ein neues Projekt (also all 120 Stunden), bis 2023 wurde der Wert auf 30 Stunden gesenkt. Heute startet ein Projekt alle 17 Stunden.

1997 realisierte der damalige internationale Direktor, John Watters, dass es 150 Jahre dauern würde, bis alle Menschen zumindest einen Teil der Bibel in ihrer Muttersprache in den Händen halten würden, wenn man im bisherigen Tempo weiterarbeiten würde. Diese Beobachtung teilte er bei der internationalen Konferenz zwei Jahre später. Sie »schlug voll ein«, erinnert sich der frühere Leiter von Wycliff Deutschland, Richard Steinbring. Ohne »lange Diskussionen (die es sonst oft gab)« wurde die eingangs erwähnte Vision beschlossen.

Was aber änderte sich, dass die Vision einen solch dynamischen Fortschritt, eine solche Beschleunigung bewirkte? Drei Dinge waren es: Die Zahl der beteiligten Organisation wuchs auf mehr als das Doppelte, wobei sich auch die Methodenvielfalt in der Arbeit multiplizierte. Damit verbunden ist auch eine Internationalisierung der Aufgaben, eine Verschiebung »von westlich zu global«. Und nicht zuletzt wurden neue Ausbildungsmodelle eingeführt, bei denen »train the trainer«-Methoden, also die Ausbildung von Ausbildern, bedeutend wurden.

Das wünsche ich mir auch für unsere Kirche und die EmK-Weltmission: Visionäre Beschlüsse, die etwas in Bewegung setzen; mehr und mehr Partner, die wir ins Boot holen; Stärkung unserer internationalen Partner, damit wir alle unseren Beitrag leisten können.

Mit diesem Wunsch grüße ich herzlich
Ihr 
Olav Schmidt

Infomail Nr. 306

1)     Fürbitte der EmK-Weltmission
2)     Das Feuer am Brennen halten – Fazit und Ausblick von Hans-Jochen Layer
3)     Vier neue methodistische Bischöfe in der Zentralkonferenz Afrika
4)     Ein Buch für's Volk – Brasilien
5)     Erste Patenschafts-Urkunde der EmK-Weltmission überreicht
6)     Was mich bewegt


Liebe Freundinnen und Freunde der EmK-Weltmission,

1)   Fürbitte der EmK-Weltmission

Bitte danken Sie mit uns ...

  • für die bei der Afrika-Zentralkonferenz gewählten Bischöfe für die Regionen Malawi/Simbabwe, Dr. Gift Machinga, und Mosambik, Rev. João Sambo. Mit beiden sind wir bereits gut vertraut.
  • für die erfolgreiche Behandlung der Erkrankung von Andrea Monninger: Ein Lungentumor, der dank Gottes Eingreifen kurz vor der Ausreise entdeckt wurde, konnte komplett entfernt werden. Andrea schreibt: »Wir sind Gott unendlich dankbar, dass der Krebs noch nicht gestreut hatte und ich nach einer Erholungsphase ausreisen kann.«
  • für die treue Unterstützung der Projekte der EmK-Weltmission durch Gemeinden und Einzelpersonen

Bitte beten Sie mit uns ...

  • für die Ausreise von Andrea und Dieter Monninger, die nun neu geplant wird
  • für die Übergangsphasen in den Ländern mit neuen Bischöfen: In Sierra Leone, wo die wichtigsten Stellen im Konferenz-Büro neu besetzt wurden; in Mosambik und Malawi/Simbabwe, wo die bisherigen Bischöfe in den Ruhestand gehen und die Amtsgeschäfte in den nächsten Wochen an ihre Nachfolger übergeben
  • für Frieden in der Demokratischen Republik Kongo 
  • für die Kirchen der EmK in Liberia und Nigeria, die nach wie vor interne Konflikte bewältigen müssen  
  • für das Einführungsseminar der Freiwilligen, die dieses Jahr nach Sierra Leone, Uruguay und Malawi ausreisen 
  • für die Freiwilligen, die jetzt im Einsatz sind und durch die Situation vor Ort manches Mal in besonderer Weise herausgefordert sind 

Transparentschirme für eine Gebetskerze können weiterhin kostenlos im Missionsbüro bestellt werden.

2)   Das Feuer am Brennen halten – Sierra Leone

Mit viel Engagement war Hans-Jochen Layer für zwei Jahre für die beruflichen Bildungszentren der EmK in Sierra Leone im Einsatz. Jetzt ist er wieder in seinen Beruf als Lehrer an die Gewerbliche Schule in Waiblingen zurückgekehrt. Wie sein Fazit aussieht und wie es weitergeht, lesen Sie hier

3)   Vier neue methodistische Bischöfe in der »Zentralkonferenz Afrika«

Vom 13. bis 17. März tagte die methodistische »Zentralkonferenz Afrika«. Dabei wählten die Delegierten neue Bischöfe und vollzogen die Aufteilung des Konferenzgebietes in zwei eigenständige Teile. Mehr dazu finden Sie hier

4)   Ein Buch für's Volk – Brasilien

Erinnerungen sind das kollektive Gedächtnis indigener Volksgruppen. Sie tragen dazu bei, dass ein Volk in seiner Region überleben kann. Ein Projekt der brasilianischen methodistischen Kirche hilft, dass die Tremembé ihre Erzählungen in einem Buch festhalten und bewahren können. Mehr darüber erfahren Sie hier

5)   Erste Patenschaft-Urkunde der EmK-Weltmission überreicht

Bei seinem Besuch in der Göppingen überreichte Missionssekretär Olav Schmidt der EmK-Gemeinde ein Patenschafts-Urkunde für die langjährige Unterstützung der EmK-Gemeindeaufbauarbeit in Malawi. Weitere Informationen erhalten Sie hier

6)   Was mich bewegt

Frauenrechte und der Klimawandel

Das Thema Klimaschutz ist in den vergangenen Wochen »unter die Räder gekommen«. Resignation macht sich breit oder auch Gleichgültigkeit. Klimaziele, wenn sie überhaupt noch gesetzt sind, bleiben abstrakt: 1,5 Grad oder 4 Grad mehr machen in meinem Wohnzimmer nur einen kleinen Unterschied. Im Leben der Menschen auf unserem Globus sehr viel: So sind die Unruhen in Syrien im Jahr 2011 möglicherweise zu einem nicht geringen Teil auf klimatische Veränderungen zurückzuführen. Denn in den Jahren zuvor gab es eine ausgeprägte Dürre in Teilen des Landes. Mehr als eine Million Menschen flohen in städtische Gebiete. Durch die schlechte Versorgung dort wuchs die Unzufriedenheit, was die aus vielen Gründen beginnenden Unruhen verschärfte. 

Dass Klimawandel und Migration zusammenhängen, leuchtet ein. Kürzlich aber lernte ich einen gänzlich neuen Aspekt des Klimawandels kennen: Hohe Temperaturen, der Zusammenbruch sozialer Beziehungen durch Naturkatastrophen, die Unsicherheit bei der Ernährung – all das führt zu einem messbaren Anstieg von Gewalt gegen Frauen. Der Bevölkerungsfonds der UNO rechnet mit einer Verdreifachung der Gewalt gegen Frauen im Afrika südlich der Sahara bis zum Jahr 2060. Ich hätte nie gedacht, dass Klimaschutz so unmittelbar mit Frauenrechten zu tun hat!

Deshalb bemüht sich die EmK-Weltmission im Gespräch mit unseren Partnern mehr Klimaschutz-Projekte ins Leben zu rufen. Aber dort wie hier kommt das Thema »unter die Räder«, weil oftmals unmittelbar existentielle Probleme angegangen werden. Das muss sich ändern.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr
Olav Schmidt

1) Fürbitte der EmK-Weltmission
2) Den Klimaschutz in die Dörfer tragen – Sierra Leone
3) Junge Frauen beten und arbeiten – Ghana
4) Kein Wasser, aber Bildung – Mosambik
5) Wir danken dem Frauenwerk der EmK
6) Was mich bewegt

 

Liebe Freundinnen und Freunde der EmK-Weltmission,

1)   Fürbitte der EmK-Weltmission

Bitte danken Sie mit uns ...

  • dass das Auswahlseminar für den Freiwilligendienst Ende Januar erfolgreich war. Drei Bewerberinnen und ein Bewerber werden im Sommer mit uns ausreisen. Und es gibt noch freie Plätze!
  • für die sichere Rückkehr von Hans-Jochen Layer aus seinem Dienst in Sierra Leone
  • für die Planungen für die Missionsfreizeit, die in diesem Jahr erstmals gemeinsam von der EmK-Weltmission und der Zeltmission angeboten wird
  • für die Übergabe eines Schecks des Frauenwerks der EmK in Höhe von 50.000 Euro während der Zentralkonferenz (siehe unten)
  • für die Verlängerung des Visums für Familie Buchold, und dass Vincent ein Angebot für eine Ausbildungsstelle bekommen hat und dort ab Sommer auf Probe arbeiten kann

Bitte beten Sie mit uns ...

  • für unsere Mitarbeitenden Andrea und Dieter Monninger, deren Ausreise sich aus gesundheitlichen Gründen verschiebt
  • für die Präsenzsitzung des Leitungsteams der EmK-Weltmission Anfang nächster Woche, bei der wichtige Entscheidungen anstehen
  • für Frieden im Kongo
  • für die Menschen, deren Gesundheit und Leben durch den Stopp US-amerikanischer Hilfen bedroht sind
  • für die bei der Afrika-Zentralkonferenz Mitte März anstehenden Bischofswahlen für die Regionen Malawi/Simbabwe und Mosambik

Transparentschirme für eine Gebetskerze können weiterhin kostenlos im Missionsbüro bestellt werden.

2)   Den Klimaschutz in die Dörfer tragen – Sierra Leone

In Sierra Leone sind die Folgen des Klimawandels besonders drastisch zu spüren. Ein neues Projekt will das Bewusstsein für die Herausforderungen schärfen und Hilfe zum Handeln geben. Dorfgemeinschaften und Schulen der EmK arbeiten dabei eng zusammen. Wie dabei die Mittel unserer Weihnachtsaktion 2023 »KLIMA schützen« verwendet werden, lesen Sie hier

3)   Junge Frauen beten und arbeiten – Ghana

Im Berufsbildungsprojekt in Tamale, Ghana, haben weitere fünf junge Frauen ihren Abschluss gemacht. Die Anwesenheit von Regierungsvertretern bei der Abschlussfeier zeigt, wie anerkannt diese Ausbildung ist. Mehr dazu finden Sie hier

4)   Kein Wasser, aber Bildung – Mosambik

Cambine ist ein kleines Dorf etwa 500 Kilometer nördlich von Mosambiks Hauptstadt Maputo. Die Infrastruktur ist nur rudimentär, asphaltierte Straßen sind nicht vorhanden und es fahren nur wenige Autos. Seit nunmehr fast 25 Jahren gibt es Workteams aus Lage (Lippe), besetzt mit Lutheranern und Methodisten, die regelmäßig infrastrukturelle Arbeiten mit den Menschen im Ort durchführen. Mehr darüber erfahren Sie hier

5)   Wir danken dem Frauenwerk der EmK

Einen großen Scheck über 50.000 Euro überreichte das Frauenwerk an die EmK-Weltmission zur Förderung von Projekten für Frauen und Mädchen. Ausführliche Informationen erhalten Sie hier

6)   Was mich bewegt

Früher war alles besser?

Kürzlich geschah etwas Unerwartetes: In vielen Regionen Deutschlands war die Luft hoch belastet. In der Tat reizte die dreckige Luft meine Atemwege, als ich morgens mit meinen Hunden spazieren ging. Normalerweise kann ich aber trotz Nebel noch durchatmen. In meiner Geburtsstadt Berlin war die Luft im Winter durch die vielen Kohleheizungen schwefelgeschwängert. Husten und ein gereizter Hals gehörten damals zum Alltag. In der Wohnung meiner Tante wurde es erst warm, wenn der Kachelofen angeheizt wurde. Ob das Auto morgens ansprang, war bei Frost oft ein Glücksspiel und der Umgang mit dem Choke war nicht einfach. Auch das Bahnreisen in den D-Zügen mit Sechs-Personen-Abteilen war nicht mit dem heutigen Komfort zu vergleichen. 

Zu den guten Entwicklungen gehört auch: Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland ist von über 20.000 im Jahr 1970 auf heute unter 2.800 gesunken. Vor 25 Jahren galt die Ernährungssituation in 67 Ländern als kritisch, heute sind es nur noch 42. Im Jahr 1960 konnte nur knapp jeder zweite Mensch lesen und schreiben, heute sind es rund 90 Prozent.

Die Arbeit der EmK-Weltmission trägt zu solch positiven Entwicklungen bei. Unser Beitrag mag klein erscheinen, aber er ist nicht zu unterschätzen. Hand in Hand mit vielen anderen Akteuren machen wir die Welt täglich zu einem besseren Ort. Das ermöglichen unsere vielen treuen Spender und Förderer. Danke dafür!

Herzliche Grüße
Ihr
Olav Schmidt

1) Fürbitte der EmK-Weltmission
2) EmK in Mosambik ruft zu Frieden auf
3) Schluss damit! Schluss damit! Schluss damit!
4) Das Evangelium in Konfliktregionen bringen
5) Ein Ort, wo Fragen erlaubt sind
6) US-amerikanische Entwicklungshilfen gestoppt
7) Kleinvieh macht auch Mist
8) Was mich bewegt

Liebe Freundinnen und Freunde der EmK-Weltmission,

1) Fürbitte der EmK-Weltmission

Bitte danken Sie mit uns...

  • für den Freundeskreis OJK der EmK-Weltmission, der gut gestartet ist
  • für die vielen Spenden für die EmK-Weltmission – das Ergebnis ist gegenüber dem Vorjahr stabil geblieben – obwohl sich die wirtschaftliche Lage und das Einkommen vieler verschlechtert hat
  • für ein gutes Ertrags-Ergebnis für die Stiftung »Zukunft für Kinder« und diejenigen, die es möglich gemacht haben
  • für gelingende, vertiefte Gespräche mit unseren Partnern über die weitere, nachhaltige Entwicklung unserer Projekte

Bitte beten Sie mit uns...

  • für das Auswahlseminar für die Bewerber und Bewerberinnen für den Freiwilligendienst an diesem Wochenende
  • für unserer Mitarbeitenden, insbesondere Andrea und Dieter Monninger, die Ende Februar nach Sierra Leone ausreisen und Hans-Jochen Layer, der heute wohlbehalten nach Deutschland zurückkehrt ist
  • für Familie Buchold, die noch darauf warten, dass ihr Visum verlängert wird
  • weiter für Vincent Buchold, der jetzt Bewerbungsgespräche führt um einen Ausbildungsplatz im Bereich Veranstaltungstechnik ab August 2025 (Danke für alle Hinweise)
  • für Frieden im Kongo, einem Partnerland der EmK in der Schweiz (siehe unten Punkt 3)
  • für die Menschen, deren Gesundheit und Leben durch den Stopp internationaler US-amerikanischer Hilfen bedroht sind
  • für die Wahlen zum Deutschen Bundestag und die mit dem Wahlausgang verbundenen Folgen für die Entwicklungszusammenarbeit Deutschlands
  • für die bei der Zentralkonferenz Mitte Februar anstehende Wahl zum Bischofsamt der deutschen EmK

Transparentschirme für eine Gebetskerze können weiterhin kostenlos im Missionsbüro bestellt werden.

2) EmK in Mosambik ruft zu Frieden auf

Inmitten von heftigen Unruhen ruft die Evangelisch-methodistische Kirche in Mosambik zu Gebeten auf und ermutigt die Regierung, sich um Frieden zu bemühen. Die zivilen Unruhen in Mosambik halten seit den umstrittenen Wahlen im Oktober 2024 an. Mehr Informationen lesen Sie hier

3) Schluss damit! Schluss damit! Schluss damit!

Die Sicherheitslage im Osten der DR Kongo, insbesondere in der Provinz Nord-Kivu und der Stadt Goma, hat sich in den letzten Wochen dramatisch verschlechtert. Seit dem Einmarsch der Rebellengruppe M23 in Goma in der Nacht zum 26. Januar kommt es zu heftigen Kämpfen zwischen den Rebellen und den kongolesischen Streitkräften. Unsere Geschwister von connexio in der Schweiz arbeiten mit der EmK in der DR Kongo partnerschaftlich zusammen. Sie haben ein aktuelles Interview mit dem Landeskoordinator geführt, das über die Webseite von connexio (externer Link) aufgerufen werden kann

4) Das Evangelium in Konfliktregionen bringen

Im Mittleren Osten und in Nordafrika leben etwa 678 Millionen Menschen. Die große Mehrheit von ihnen sind keine Christen. Der christliche Fernsehsender SAT-7 versucht, viele Menschen in der Region anzusprechen. Mehr darüber erfahren Sie hier

5) Ein Ort, wo Fragen erlaubt sind

Seit gut 40 Jahren breitet sich HIV/Aids in Liberia aus. Ein großes Problem ist nach wie vor die Unwissenheit der Bevölkerung und die Verbreitung falscher Informationen. Die EmK in Liberia führt deshalb seit vielen Jahren Aufklärungsprogramme über HIV/Aids für Jugendliche durch; seit 2024 auch für Gehörlose. Ausführliche Informationen erhalten Sie hier

6) US-amerikanische Entwicklungshilfen gestoppt

Der neue US-amerikanische Präsident hat eine Reihe von Dekreten erlassen. Manche wurden schon von Gerichten gestoppt, eines aber ist noch in Kraft: Alle internationalen Hilfen wurden eingefroren. Das hat massive Auswirkungen und gefährdet Menschenleben. USAID, die Entwicklungshilfe der USA, liefert keine Medikamente mehr gegen Tuberkulose, Malaria und HIV. Auch Verhütungsmittel und Medikamente für Kinder werden nicht mehr bereitgestellt. Die Organisationen, die mit USAID zusammenarbeiten, wurden aufgefordert, ihre Dienste einzustellen. 

Die Hilfen von USAID entsprechen mehr als 40% aller humanitären Hilfen. In Malawi sind z.B. große Organisation wie World Vision oder die internationale Caritas betroffen. Auch Regierungsprogramme gegen Malaria und HIV/Aids werden jetzt eingestellt. 

In Deutschland steht nach den Wahlen die Zusammenlegung des Entwicklungshilfe-Ministeriums mit dem Außenministerium zur Disposition. Mit vielen Ländern hat Deutschland in den vergangenen Jahren bereits seine zwischenstaatliche Entwicklungszusammenarbeit beendet. So auch in Liberia, wo sich die EmK-Weltmission engagiert. Aus dem Auswärtigen Amt stehen vor Ort noch gerade 40.000 Euro aus dem Kleinstprojektefonds zur Verfügung. Private und kirchliche Träger spielen eine immer wichtigere Rolle: Die EmK-Weltmission fördert Projekte in Liberia mit fast 100.000 Euro jährlich und in 2025 zusätzlich mit den Spenden der Weihnachtsaktion.

7) Kleinvieh macht auch Mist

Gerhard Zink aus Nußdorf hat seine Missionssammelbüchsen geleert und uns dazu eine Nachricht geschrieben. Diese finden Sie hier

8) Was mich bewegt

Weiß auf Schwarz… 

Vor wenigen Tagen wurde Donald Trump erneut als US-Präsident vereidigt. Mich erschüttert in den vielen Kommentaren vor allem eine Beobachtung: Schon bei seiner ersten Wahl sei Donald Trump die Antwort des reaktionären, weißen Amerikas gewesen. 

Der Rassismus hat tiefe Wurzeln. Dass Donald Trump nun mit den Superreichen eine Allianz einzugehen scheint, macht die Sache nur noch schlimmer. Elon Musk ist in einer wohlhabenden weißen Familie im Südafrika der Apartheid groß geworden. Er und andere Supereichen tragen massive Verantwortung auch für die Klimakrise: Die fünfzig reichsten Menschen der Welt produzieren in 90 Minuten so viel CO2 wie ein Mensch durchschnittlich in seinem ganzen Leben. Soziale und globale Ungerechtigkeit sind die Folge, Kriege und Unruhen die logische Konsequenz. Und wenn dann noch die internationalen Hilfen eingefroren werden, sind Menschenleben in Gefahr. 

Die EmK-Weltmission steht ein für die Überwindung jeder Form von Rassismus, die Herstellung globaler Gerechtigkeit und den Kampf gegen die Klimakrise. Wir sind dankbar für die vielen, die uns in dieser Aufgabe durch Spenden und Gebete unterstützen. Gemeinsam sind wir stark und bewegen etwas.

Herzliche Grüße
Ihr
Olav Schmidt

Diese Infomail kann jederzeit mit einer E-Mail an infomail(at)emkweltmission.de abbestellt werden.
Für alle anderen Anliegen bitte die E-Mail-Adresse olav.schmidt(at)emkweltmission.de verwenden.

Evangelisch-methodistische Kirche, Mission und internationale kirchliche Zusammenarbeit
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Infomails aus 2024 – Nr. 292 bis 303

1)     Fürbitte der EmK-Weltmission
2)     Weihnachtspost aus Südafrika
3)     Hoffnung für an HIV Erkrankte
4)     Westafrika wählt neue Bischöfe
5)     Filmbericht über Chorbegegnungsreise
6)     Neue Einsatzstellen im Freiwilligendienst – Jetzt bewerben!
7)     Was mich bewegt


Liebe Freundinnen und Freunde der EmK-Weltmission,

1)   Fürbitte der EmK-Weltmission

Bitte danken Sie mit uns...

  • für weitere gute Gespräche beim letzten Online-Infoabend zum Freiwilligendienst vor dem Anmeldeschluss am 7. Januar
  • für das Leitungsteam, welches in seinen Zusammenkünften sehr viele Themen in sehr kurzer Zeit bearbeitet und zu kreativen Lösungen kommt
  • für die bereits erfolgten Wahlen der Bischöfe für Sierra Leone und Nigeria, deren Ergebnisse Mut machen, Einheit zeigen und auf eine gute Zusammenarbeit in der Zukunft hindeuten
  • für eine gute Zusammenarbeit und offene Gespräche mit den Leitern und Leiterinnen der Werke unserer Kirche

Bitte beten Sie mit uns ...

  • für die noch ausstehenden Bischofswahlen für unsere Partnerländer Mosambik und Malawi
  • für die neu gewählten Bischöfe James Boye-Caulker (Sierra Leone) und Ande Emmanuel (Nigeria), Pastor Musi Losaba, den bisherigen Missionssekretär und neuen Generalsekretär der Methodistischen Kirche im Südlichen Afrika und seinen Nachfolger Pastor Swa Waqu
  • für unserer Mitarbeitenden Annekathrin und Matthias Buchold, Dieter und Andrea Monninger und Hans Jochen Layer – in ihren ganz verschiedenen Situationen, im Aufbrechen, Loslassen und Warten auf die Visa-Verlängerung
  • für Vincent Buchold, der die 9. Klasse an der Deutschen Schule in Johannesburg erfolgreich abgeschlossen hat, jetzt dort ein Praktikum in der Veranstaltungstechnik absolviert und ab August 2025 einen Ausbildungsplatz in diesem Bereich in Deutschland sucht

2)   Weihnachtspost aus Südafrika

»Ikageng Itireleng« hilft Kinderfamilien in Soweto, die ihre Eltern durch Aids verloren haben. Der Dank des Projektteams vor Ort gilt vor allem den Spenderinnen und Spendern der EmK-Weltmission. Auszüge aus dem Brief lesen Sie hier

3)   Hoffnung für an HIV Erkrankte

Seit vielen Jahren kümmert sich das Maua Methodist Hospital um Menschen, die an HIV erkrankt sind. Wie die Arbeit aus dem Ziegler-Aids-Fonds unterstützt wird, erfahren Sie hier

4)   Westafrika wählt neue Bischöfe

Die Pastoren James Boye-Caulker (Sierra Leone) und Ande Ikimun Emmanuel (Nigeria) wurden von der Westafrikanischen Zentralkonferenz der Evangelisch-methodistischen Kirche zu Bischöfen gewählt. Ausführliche Informationen erhalten Sie hier

5)   Filmbericht über Chorbegegnungsreise

Über die Chorbegegnungsreise der jungen Menschen aus dem südlichen Afrika mit deutschen Teilnehmenden ist ein Filmbericht entstanden, der uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde. Den Link zum Film finden Sie hier

6)   Neue Einsatzstellen im Freiwilligendienst – Jetzt bewerben!

Am 7. Januar 2025 endet die Bewerbungsfrist für einen Freiwilligendienst ab Sommer 2025. In diesem Jahr bieten wir neue Einsatzstellen in neuen Arbeitsfeldern an, zum einen im Bereich ökologische Landwirtschaft und Klimaschutz, zum anderen in der Arbeit mit demenzkranken Menschen. Damit haben wir erstmals eine Stelle in Europa im Angebot für junge Menschen, die es nicht ganz so weit in die Ferne zieht.
Alle Informationen zu den Förderprogrammen, dem Bewerbungsverfahren und den Einsatzstellen finden Sie hier

7)   Was mich bewegt

Bei der Spendengala »Ein Herz für Kinder« spendete Fußballlegende Toni Kroos 100.000 Euro. Dann wandte sich der Moderator an die anwesenden Politiker Merz, Lindner und Klingbeil. Lars Klingbeil beginnt mit 500 Euro. Christian Lindner toppt das und gibt 2000 Euro, und merkt an: »Sie kennen meine berufliche Situation«. Friedrich Merz druckst herum, will seine Spende an die Umfrageergebnisse seiner Partei koppeln. Nach der Gala erklärt er, 4000 Euro spenden zu wollen. Die sozialen Medien sind voll von Häme und ich kann das gut nachvollziehen: Christian Lindner hatte gerade seinen Ministerposten verloren – bezieht aber weiter die Abgeordnetenbezüge als Mitglied des Bundestages. Umgekehrt kann Friedrich Merz darauf spekulieren, dass zu seinen Abgeordnetenbezügen noch die Vergütung für das Kanzleramt kommt. Auch Lars Klingbeil gehört als Bundestagsabgeordneter nicht zu den Geringverdienern. In den sozialen Medien meinen die Meisten, es hätte deutlich mehr gespendet werden können. Auch ich ärgerte mich zunächst über die »kleinen« Beträge. Hohe Summen wären ein deutliches Zeichen, ein Licht in der Dunkelheit gewesen. Aber dieses Licht haben die drei mit ihren Äußerungen eher ausgeschaltet: Die, die an den Hebeln der Macht sitzen und sich gut zu versorgen wissen, knausern.
In meinen ersten Gedanken dazu fühlte ich mich an den Advent erinnert: Kerzenschein gehört dazu. Eine einzige Kerze erleuchtet einen Raum in besonderer Weise. Erst wenn man das Licht ausschaltet, wird das wirklich sichtbar. Wir erhalten viele große und kleine Spenden, oft bis an die Grenze dessen, was für die Spenderinnen und Spender der EmK-Weltmission möglich ist: Das sind viele Kerzen in einem Raum. Das kommt durch das Zaudern und Knausern der Mächtigen erst so richtig zur Geltung.

Mittlerweile sehe ich das Ganze differenzierter. Nachvollziehbar, dass die drei in Verlegenheit gerieten: Wer ist der Erste und wieviel steuert er bei? Muss dann der Zweite nicht den ersten überbieten? Wären deutlich größere Summen gespendet worden, wäre der Spott ihnen ebenfalls sicher gewesen. Lindners pompöse Hochzeit und Merz' Privatflieger: In den sozialen Medien wären diese Bilder wieder präsent gewesen – für das Eigene kann's nicht genug sein …
Über die Höhe der Spenden rege ich mich daher nicht mehr auf. Irgendjemand hat ausgerechnet, dass die drei irgendwo zwischen 10 und 30 Prozent eines Monatseinkommens gegeben haben (zwar nur einmalig, aber immerhin). Was mich aber immer noch irritiert sind die Äußerungen zur »beruflichen Situation« und die Verknüpfung mit dem Umfrageergebnis. Legt man diesen Maßstab von sicherer Versorgung an, würde kaum noch jemand überhaupt etwas spenden.

Ja, es ist gut vorausschauend zu planen. Aber es lohnt sich auf Risiko zu geben, das ist wie beim Säen – ein Bild, welches Jesus selbst oft in Bezug auf das Vertrauen in Gott hin deutet. Wir werden nur etwas ernten, wenn wir etwas säen. Und dabei kommt es darauf an, mutig zu entscheiden und nicht auf bessere Zeiten zu hoffen, die vielleicht gar nicht kommen. Gut, dass uns Gott dabei nicht in Verlegenheit bringt, dass es keinen Wettbewerb gibt und niemand öffentlich sagen muss, wieviel man spendet. Es kommt alleine darauf an, dass wir von Herzen geben und auf Gottes Versorgung trauen. Die ist nämlich sicherer als jede Zukunftsprognose.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine gesegnete Weihnachtszeit und Zuversicht auf Gottes Begleitung im neuen Jahr.

Ihr
Olav Schmidt

Infomail Nr. 302 vom 26.11.2024

1) Fürbitte der EmK-Weltmission
2) Kreativ und innovativ
3) Afrika und die Zentralkonferenzen
4) Theorie in Praxis umsetzen
5) Mission zum Anfassen
6) Weihnachtsaktion 2024 – weiteres Material online
7) Was mich bewegt

Liebe Freundinnen und Freunde der EmK-Weltmission,

1) Fürbitte der EmK-Weltmission

Bitte danken Sie mit uns...

  • …für die ersten guten Gespräche beim Online-Infoabend zum Freiwilligendienst. Wir freuen uns, dass junge Menschen aus unserer Kirche Interesse zeigen.
  • …für eine konstruktive Arbeit in der Fachgruppe »Äußere Dienste« der Zentralkonferenz, an die die EmK-Weltmission berichtet und in der auch die Ökumene-Arbeit und die Arbeit in den Migrantengemeinden vertreten sind.
  • …für eine sehr kreatives erstes Online-Treffen des OJK-Freundeskreises, mit »alten Hasen« und neuen Begeisterten unter der Leitung von Diana Wolff, der OJK-Missionssekretärin (siehe 2).
  • …für unsere neuen »alten« Missionare Andrea und Dieter Monninger, die sich mit Hingabe auf ihren Dienst vorbereiten, Schulungen besuchen und Impfungen über sich ergehen lassen.

Bitte beten Sie mit uns…

  • …weiterhin für die Entwicklungen in der Kirche in Nigeria und die Vorbereitungen der Zentralkonferenzen in Afrika mit den dort stattfindenden Bischofswahlen (siehe 3).
  • …für die unverbindliche Online-Infoveranstaltung zum Freiwilligendienst am 5. Dezember, dass sich junge Menschen für den Freiwilligendienst interessieren.
  • …für die erste Arbeitsgruppe des Leitungsteams zum Thema »Berufliche Bildung«, mit Partnern aus Westafrika, Missionar Hans-Jochen Layer und dem Länderbeauftragten Michael Vitzthum. Sie wird im Dezember ihre Arbeit aufnehmen.
  • …dafür, dass das Visum für Annekathrin und Matthias Buchold verlängert wird und sie ihre Arbeit in Südafrika fortsetzen können.
  • …für Gesundheit für das Team im Missionsbüro, welches von der Erkältungswelle heimgesucht ist (mit Ausnahme des Missionssekretärs).

Transparentschirme für eine Gebetskerze können weiterhin kostenlos im Missionsbüro bestellt werden.

2) Kreativ und innovativ

Diese Worte beschreiben das erste Treffen des Freundeskreises der EmK-Weltmission innerhalb der Ostdeutschen Jährlichen Konferenz am treffendsten. Mehr erfahren Sie hier

3) Afrika und die Zentralkonferenzen

Außerhalb der USA ist die Evangelisch-methodistische Kirche in Zentralkonferenzen organisiert. In den afrikanischen Ländern wird es jetzt starke Veränderungen geben. Davon berichte ich hier

4) Theorie in Praxis umsetzen

Nach Abschluss ihres Bachelors in Sozialer Arbeit hat sich Ruth Memmert sechs Monate in Projekten der Methodistischen Kirche in Uruguay engagiert. Nun ist sie wieder in Deutschland und blickt auf ein erfülltes Halbjahr zurück. Ihren ausführlichen und persönlichen Bericht lesen Sie hier

5) Mission zum Anfassen

Im vergangenen Oktober fand wieder unsere Freizeit für Missionsinteressierte statt. Leider zum letzten Mal auf Schwarzenshof. Einen Einblick in die abwechslungsreichen Tage gibt Teilnehmerin Uta Weiner hier

6) Weihnachtsaktion 2024 – weiteres Material online

Auf unserer Homepage steht nun auch eine Powerpoint-Präsentation, mit der die Aktion z.B. im Gottesdienst vorgestellt werden kann. Alle Materialien finden Sie hier

7) Was mich bewegt

Russland startet atomwaffenfähige Interkontinentalraketen gegen die Ukraine. Inzwischen  werden nicht nur nordkoreanische Waffen, sondern auch Soldaten eingesetzt. Amerikanische und britische Waffen dürfen nun auch gegen Ziele in Russland eingesetzt werden. Noch nie, so scheint es, standen wir so nah am Rande eines neuen globalen Krieges. 

Jesus hält dagegen: »Ihr werdet von Kriegen hören und davon, dass Kriege drohen. Lasst euch dadurch nicht erschrecken! Das muss geschehen, doch es bedeutet noch nicht das Ende.« (Mt 24, 6 HfA)

Was also tun? Die nachfolgenden Verse sprechen von Herausforderungen für die Christinnen und Christen und die Kirchen. Und sie machen Mut, den Glauben nicht wegzuwerfen. Aber auch aktives Handeln ist gefragt. Jesus sagt nämlich weiter: »Die rettende Botschaft von Gottes Reich wird auf der ganzen Welt verkündet werden, damit alle Völker sie hören. Dann erst wird das Ende kommen.« (Mt 24, 14 HfA) 

Für uns Christen ist das Ende aber kein Ende mit Schrecken, sondern die Wiederkunft des auferstandenen Herrn, der der Friedefürst ist. Bis dahin gilt es, für den Frieden zu beten und ihn von ganzem Herzen zu suchen. Aber ohne Mission, so Jesus, wird das Ende nicht kommen, wird der Schrecken kein Ende nehmen. 

Wie wäre es, wenn wir durch unsere Mission gleich zwei Dinge in einem Zug lösen würden? Frieden suchen und schaffen durch mehr globale Gerechtigkeit und zugleich das Evangelium verkünden, damit alle Völker die Botschaft vom Fürsten des Friedens hören? Ich meine ja: Das tun wir. Das ist das Wesen methodistischer Mission, auch der EmK-Weltmission. 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine friedliche, aber auch erwartungsvolle Adventszeit.

Ihr
Olav Schmidt

Liebe Freundinnen und Freunde der EmK-Weltmission,

1)   Details zum »Forum Mission online«
Wie letzte Woche angekündigt, senden wir hier noch einige Informationen zum Forum Mission online am 16. November 2024 von 9:30 bis 12:00 Uhr:
Berichten werden...
• Familie Buchold aus Südafrika
• Hans-Jochen Layer aus Sierra Leone
• Andrea und Dieter Monninger von der Vorbereitung auf ihren Einsatz in Sierra Leone
• Ruth Memmert über ihren halbjährigen Freiwilligendienst in der methodistischen Kirche in Uruguay 
Über diesen Link können Sie sich für das Zoom-Meeting registrieren: https://us02web.zoom.us/j/87868897602?pwd=qw2dMLRIYqHg59xteHzeFeRIcpW7BK.1. Anschließend wird automatisch ein Zugangslink verschickt.
2)   Neuer Freundeskreis Weltmission der OJK
Im Zuge der zahlreichen Umstrukturierungen in der EmK werden in den Jährlichen Konferenzen Freundeskreise für die Weltmission gebildet. In der OJK findet das erste Meeting per Zoom am 21.11.2024 von 19:00 bis ca. 20:30 Uhr statt.
Menschen im Bereich der OJK, die an dieser Form der Begleitung unserer Arbeit interessiert sind, erhalten weitere Informationen bei Diana Wolff (diana.wolff (at) emk.de).
Herzliche Grüße,
Ihr
Olav Schmidt
 

Infomail Nr. 301 vom 30.10.2024

1) Fürbitte der EmK-Weltmission
2) Viel mehr als Singen und Tanzen
3) Die Weihnachtsaktion 2024 steht unter dem Motto »von GRUND auf«
4) Noch bis 10. November mitlaufen: Spendenlauf für Tirana, Albanien
5) Ein Tag der Freude in Albanien
6) Terminänderungen
7) Was mich bewegt

 

Liebe Freundinnen und Freunde der EmK-Weltmission,

1) Fürbitte der EmK-Weltmission

Bitte danken Sie mit uns…

…für eine gelungene Chor-Begegnungsreise, Bewahrung auf den Reisen und viele gute Begegnungen und positive Rückmeldungen aus Deutschland und dem Südlichen Afrika.

…für die Zeit, die Thandeka Mchunu, Gesundheitskoordinatorin der Methodistischen Kirche im Südlichen Afrika, hier in Deutschland hatte.

…für die Tage bei der Missionsfreizeit, die gegenseitigen Lernerfahrungen in der Suchtkrankenarbeit bei Come Back in Zittau und in der Gemeinde.

…für die Missionsfreizeit, für eine sehr offene Atmosphäre, in der die Gäste freimütig auch über persönliche Herausforderungen sprechen konnten.

Bitte beten Sie mit uns…

…weiterhin für die Entwicklungen in der Kirche in Nigeria.

…für die Vorbereitungen der Zentralkonferenzen in Afrika und die dort stattfindenden Bischofswahlen.

…für Gemeindedienste und Sitzungen – ich bin im November in verschiedenen Gemeinden unterwegs und wichtige Sitzungen stehen an.

…für die Infoveranstaltungen zum Freiwilligendienst, dass sich junge Menschen für den Freiwilligendienst interessieren und anmelden.

…für verschiedene Arbeitsgruppen des Leitungsteams, die demnächst ihre Arbeit aufnehmen: mit den Partnern aus Westafrika zum Thema beruflicher Bildung, mit jungen Menschen zum Thema Zukunft der EmK-Weltmission und mit Vertretern und Vertreterinnen der Theologischen Hochschule und des Leitungsteams zum Missionsverständnis der EmK.

2) Viel mehr als Singen und Tanzen

Leonie Riegraf, Teilnehmerin der südafrikanisch-deutschen Chorgruppe, hat uns einen lebendigen Bericht von der soeben zu Ende gegangenen Tour zur Verfügung gestellt. Was die jungen Menschen aus Botswana, Namibia, Südafrika und Deutschland alles erlebt haben, erfahren Sie hier.

3) Die Weihnachtsaktion 2024 steht unter dem Motto »von GRUND auf«

In Buchanan im Südosten Liberias finden junge Menschen seit zwanzig Jahren eine Zukunftsperspektive in der Ausbildung in verschiedenen Berufen. Doch die Räumlichkeiten sind eng. Deshalb unterstützen wir mit unserer Weihnachtsaktion das »Zentrum für eine hellere Zukunft« beim Bau eines Hauses auf einem eigenen Grundstück. Eine einmalige Investition mit nachhaltiger Wirkung. Angemessene Unterrichtsräume, ein Ort für Andacht und Gebet, ein Lehrerzimmer – all das soll von Grund auf durchdacht und geplant werden. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

4) Noch bis 10. November mitlaufen: Spendenlauf für Tirana

Wir laden Läuferinnen, Walker, Rollstuhlfahrende und Laufteams ein, noch bis 10. November an einem Ort ihrer Wahl zu laufen, sich Sponsoren (pro Kilometer oder mit einem Festbetrag) zu suchen und auf diesem Weg Spenden für das Projekt »Frühförderungszentrum in Tirana« zu sammeln! Nähere Informationen finden Sie hier.

5) Ein Tag der Freude in Albanien

In der zweiten Septemberhälfte dieses Jahres feierte eine internationale Festgemeinde einen Meilenstein in der Geschichte der Evangelisch-methodistischen Kirche in Albanien: Es wurden zwei weitere Pastoren zu Ältesten der EmK ordiniert. Den Bericht des zuständigen Bischofs Stefan Zürcher lesen Sie hier.

6) Terminänderungen

Leider musste der Termin des angekündigten Forum Mission Online verlegt werden. Es findet nun bereits am Samstag, den 16. November von 9.30 bis 12.00 Uhr statt. Zu den Details versenden wir in der kommenden Woche eine gesonderte Einladungsmail.

Bei den Terminen für die Infotreffen zum Freiwilligendienst hat sich ein Fehler eingeschlichen. Das nächste Treffen findet wie angekündigt am Dienstag, den 12. November (externe Zoom-Link) statt. Das letzte Treffen findet dann am Donnerstag, den 5. Dezember (externer Zoom-Link) statt. Beide Treffen starten um 17:00 Uhr auf der Plattform Zoom. Für die Registrierung bitte auf das jeweilige Datum hier im Text klicken. Wir freuen uns auf viele Interessierte.

7) Was mich bewegt

Armselig – dieses Wort kam mir in den Sinn, als ich in der aktuelle Ausgabe von »unterwegs« Folgendes las: »Fast die Hälfte aller über 60-Jährigen in Deutschland sind der Ansicht, dass nach dem Tod nichts mehr kommt.« Dieses Umfrageergebnis von 2016, so vermute ich, wird sich in den letzten Jahren nicht wesentlich geändert haben. Was bewirkt das im Leben eines älteren Menschen? Hoffnungslosigkeit? Wahrscheinlich. Aber mich bewegt neu, wie diese Menschen ihre Verantwortung für diese Welt und zukünftige Generationen sehen. Ist es eine »Nach mir die Sintflut«-Haltung? Und selbst wenn man diese Schöpfung, diese Erde für die kommenden Generationen bewahren möchte, welche Perspektive nimmt man ein? Konservieren des Istzustandes? Eine Rückkehr zu den »alten Zeiten«?

Meine Vision für diese Welt ist geprägt von der Vision des Johannes für die zukünftige, wie er sie in der Offenbarung niederschrieb. Also Aussöhnung zwischen den Völkern und nicht waffenstarrendes Gleichgewicht des Schreckens wie zu Zeiten des Kalten Krieges. Also Überfluss von Ressourcen (man denke an die mit Gold gepflasterten Straßen) statt kolonialer Verteilungskämpfe. Licht (Transparenz) statt Dunkel (Korruption), Wasser statt Dürre. Wenn ich nicht daran glauben würde, dass nach dem Tod noch etwas kommt, dann gibt es ja auch keine neue Erde. Dann habe ich kein Ziel vor Augen, nichts worauf man als einen gemeinsamen Fluchtpunkt hinarbeiten könnte. Das macht mich entweder zu einem Resignierten oder einem Einzelkämpfer. Beides empfinde ich als armselig. Zumal die neue Welt ein Geschenk Gottes ist und nicht etwas, was wir uns aus eigener Kraft erarbeiten müssten.

Herzliche Grüße,
Ihr
Olav Schmidt

1) Fürbitte der EmK-Weltmission
2) American Flag Football für Südafrika
3) Afrikanische Bischöfe votieren klar für Regionalisierung
4) Unverbindliche Infotreffen zum internationalen Freiwilligendienst
5) Europäische Projektliste 2024 auf Deutsch erschienen
6) Weltmission – auch in Ihrer Nähe
7) Was mich bewegt: 1,5 Tonnen Blei

 

Liebe Freundinnen und Freunde der EmK-Weltmission,

1) Fürbitte der EmK-Weltmission

Bitte danken Sie mit uns...

...dafür, dass ALLE Sängerinnen und Sänger des Begegnungschores ihr Visum erhalten.

...dafür, dass auch Thandeka Mchunu, die Gesundheitskoordinatorin der Methodistischen Kirche im Südlichen Afrika ihr Visum erhalten hat und somit an der Missionsfreizeit teilnehmen kann.

...für das Team der Missionsfreizeit, das die letzten Vorbereitungen trifft.

Bitte beten Sie mit uns ...

weiterhin für die Entwicklungen in der Kirche in Nigeria

für die Vorbereitungen der Zentralkonferenzen in Afrika und die dort stattfindenden Bischofswahlen

für Bewahrung auf den Fahrten und bei den Auftritten des Chors, für intensive Begegnungen und Gespräche

für die Missionsfreizeit, gute Gemeinschaft und Erfahrungen mit Gott

2) American Flag Football für Südafrika

Die Suchtkrankenarbeit Come Back in Zittau ist vielen ein Begriff. Weniger bekannt ist vielleicht, dass es eine Partnereinrichtung in Südafrika gibt. Dort erreicht Simon Ufer junge Menschen mit einer außergewöhnlichen Sportart, die 2028 sogar olympisch wird: American Flag Football. Wie das Projekt positive Lebensperspektiven vermittelt, erfahren Sie hier

3) Afrikanische Bischöfe votieren klar für Regionalisierung

Bei einem Treffen der afrikanischen Bischöfe gab es deutliche Worte: Ein klares Ja zum Verbleib in der Evangelisch-methodistischen Kirche und zur »Regionalisierung«. Ein deutliches Nein zu Falschinformationen und Personen, die sie verbreiten. Außerdem wählten die Bischöfe einen neuen Interimspräsidenten. Einen Bericht über das Treffen in Mutare/Simbabwe finden Sie hier

4) Unverbindlich informieren bei digitalen Infotreffen

Bis Dezember finden zwei weitere Online-Infoabende über den internationalen Freiwilligendienst der EmK-Weltmission auf Zoom statt. Dort informieren wir über Einsatzstellen, Förderung, Ablauf des Freiwilligendienstes und das Bewerbungsverfahren. Eine gute Gelegenheit, Fragen zu stellen – egal ob man bereits einen Freiwilligendienst plant oder einfach mal reinschnuppern möchte. Zur Registrierung für die Treffen am 12.11. und am 4.12., jeweils um 17 Uhr, geht es hier

5) Europäische Projektliste 2024 erschienen

Verbundenheit und Solidarität werden durch den Fonds Mission in Europa praktiziert und lebendig. Seit vielen Jahren unterstützt der Fonds Projekte der methodistischen Kirchen in Europa und bekommt auch von diesen Kirchen seine finanziellen Mittel. Nun ist die Liste auch auf Deutsch verfügbar und ist hier zu finden.

6) Weltmission – auch in Ihrer Nähe

Am 23. November 2024 von 9:30 bis 12:00 Uhr findet das angekündigte Forum Mission Online statt. Dazu laden wir nicht nur Sie ein, sondern auch Missionare und Freiwillige aus aller Welt. Den Link zur Registrierung werden wir Ende Oktober verschicken.

Der Südafrikanische Jugendchor ist heute in Frankfurt/Main gelandet und auch die Koffer sind alle angekommen. Jetzt proben sie gemeinsam mit den deutschen Teilnehmenden. Vom 29.09. bis 13.10. finden eine Reihe Gottesdienste und Auftritte statt. Oft kann man vorher an einem Workshop teilnehmen. Alle Termine der Chorreise finden Sie hier. Aktuelle Fotos und Videos teilen wir auf Facebook und Instagram.

Kurzentschlossene können sich noch zur Missionsfreizeit vom 15.-20. Oktober 2024 auf Schwarzenshof anmelden. Informationen gibt es hier

7) Was mich bewegt: 1,5 Tonnen Blei

Soviel soll Swiss Air in jeden ihrer A330 Langstreckenflugzeuge im Heck einbauen müssen. Grund dafür ist das Gewicht der lediglich acht First Class Suiten, die am Bug eingebaut werden und damit das Flugzeug aus dem Gleichgewicht bringen. Wenn ich fliege, dann Economy Class. Neulich bin ich einmal in die Premium Economy hochgestuft worden und vor Jahrzehnten in die Business Class. Ich gönne jedem die Kategorie, die er sich leisten kann. Es schläft sich besser in der Premium Economy und Business Class. Aber bei allem Verständnis für das Streben nach Luxus: 1,5 Tonnen Blei, die für nichts und wieder nichts tausende Kilometer herumgeflogen werden, damit es acht Menschen an Bord bequem haben – das steht in keinem gesunden Verhältnis. Angesichts der großen Zahlen von Menschen, die wegen klimatischer Veränderungen ihre Heimat schon heute verlassen müssen, würde ich mir etwas mehr Verantwortungsbewusstsein bei der Fluglinie und den Passagieren wünschen.

Herzliche Grüße,
Ihr
Olav Schmidt

Infomail Nr. 299 vom 30.08.2024

1) Fürbitte der EmK-Weltmission
2) Konzerttournee des Südafrikanisch-Deutschen Jugendchores
3) Missionskalender 2025 erschienen
4) Eindrucksvolle Schulfeier
5) Es brennt...
6) Nigerianischer Bischof verlässt die EmK
7) Wir laden zu vier Veranstaltungen ein
8) Was mich bewegt: Kühlgrenztemperatur? Feuchtkugeltemperatur?

Liebe Freundinnen und Freunde der EmK-Weltmission,

1) Fürbitte der EmK-Weltmission

Bitte danken Sie mit uns ...

  • dass schon die meisten Visa für die Sängerinnen und Sänger der Chor-Begegnungsreise bewilligt wurden
  • für einen guten Verlauf der Methodistischen Weltkonferenz und die Sitzungen des Weltrates methodistischer Kirchen in Göteborg, viele gute Begegnungen und Gespräche (Ein Bericht dazu findet sich auf emk.de)
  • für Line Würth, die zum Team der EmK-Weltmission dazugestoßen ist und den neuen Internetauftritt vorbereitet

Bitte beten Sie mit uns ...

  • dass die restlichen Visa für den Chor bewilligt werden sowie für die Gesundheitskoordinatorin aus Südafrika, Thandeka Mchunu, die u.a. zur Missionsfreizeit eingeladen ist
  • dass das Visum für Pastor Samuel Oteng bewilligt wird, der eine Ghanaische Gemeinde in Deutschland leiten soll. Hier gibt es neue Anforderungen an Sprachkenntnisse
  • für die weiteren Entwicklungen in der EmK in Nigeria

2) Konzerttournee des Südafrikanisch-Deutschen Jugendchores

Ab Ende September tourt der Jugendchor aus Südafrika und Deutschland durch vier Bundesländer. Neben den Konzerten gibt es auch die Möglichkeit, in einem Workshop mit dem Chor zusammen zu proben und aufzutreten. Weitere Informationen und Werbematerial erhalten Sie hier

3) Missionskalender 2025 erschienen

Der Kalender der evangelischen Missionswerke 2025 hat das Thema »Schöpfung bewahren« und kann ab sofort im Missionsbüro bestellt werden. Vorschaubilder und das Bestellformular finden Sie hier

4) Eindrucksvolle Schulfeier

Die Kinder der methodistischen Schule im Dorf Athiru Gaiti sind vor Freude ganz aufgeregt: Die Schule hat einen Bus bekommen. Was das für die Schulkinder bedeutet, lesen Sie in einem Bericht von Gabi und Frank Aichele, die das Fest miterleben konnten.

5) Es brennt...

Nordmazedonien erlebt in diesem Jahr einen sehr heißen Sommer. Dies wirkt sich nicht nur auf die Natur aus, sondern auch auf die Menschen. Während seit Wochen die Wälder brennen, brennt es im Miss Stone Zentrum in Strumica eher im übertragenen Sinne. Mehr über die aktuelle Situation erfahren Sie hier

6) Nigerianischer Bischof verlässt die EmK

Bischof John Wesley Yohanna, bislang Bischof der EmK in Nigeria, verlässt zusammen mit weiteren Führungsverantwortlichen und einem Teil der Kirchenmitglieder die EmK. Einen Bericht finden Sie hier

7) Wir laden zu vier Veranstaltungen ein

  • Das nächste Forum Mission findet am Samstag, den 28. September in der EmK Heidelberg, Ladenburger Str. 23 statt. Beginn ist um 10 Uhr. Zu Gast sind Dieter und Andrea Monninger, ehemalige und zukünftige Missionare in Sierra Leone; meine Frau und ich blicken noch einmal auf unseren Einsatz in Malawi bis Sommer 2023 zurück; Eliane Vervoorn ist eingeladen, von ihrem Freiwilligendienst in Namibia zu berichten. Nähere Informationen folgen, anmelden kann man sich bei Pastor Wolfgang Bay, Missionssekretär der SJK: Tel. (07333) 6277, E-Mail:
  • Ein weiteres Forum Mission soll später in 2024 als Online-Treffen stattfinden. Dabei werden wir dann Missionare und Freiwillige aus aller Welt erleben.
  • Gott und die Welt ist der Name einer Veranstaltungsreihe des Bezirks Enz. Am 26. September 2024 werde ich in Pforzheim zu Gast sein. Das Thema lautet »Gott und die Welt(mission)« und klärt Fragen wie »Ist Mission Kolonialismus?« oder »Brauchen wir die EmK-Weltmission noch?« Eine gute Gelegenheit sich zu diesen zentralen Themen zu informieren und mitzudiskutieren. Beginn ist um 19.30 Uhr in der EmK Pforzheim, Maximilianstr. 28. Herzliche Einladung dazu!  
  • Auch zur Missionsfreizeit vom 15.-20. Oktober 2024 auf Schwarzenshof kann man sich noch anmelden. Informationen gibt es hier

8) Was mich bewegt: Kühlgrenztemperatur? Feuchtkugeltemperatur?

Über diese Begriffe las ich kürzlich. Dabei geht es darum, Temperatur und Luftfeuchte miteinander zu verbinden. Wichtig ist das, weil es eine solche »Kühlgrenztemperatur« gibt, ab der der Mensch nicht mehr in der Lage ist, die Körpertemperatur zu halten und an Überhitzung stirbt. Das Erschreckende: Dieser Grenzwert wird schon heute, z.B. in diesem Jahr in Pakistan überschritten. Menschen sterben dann unausweichlich an der Hitze. Das war mir nicht bewusst. Solche Ereignisse werden immer häufiger. Mit anderen Worten, manche Regionen der Erde werden in naher Zukunft unbewohnbar sein. Millionen von Menschen werden dann fliehen müssen.

Wie darauf reagieren? Die Organisation Medico international schreibt in ihrem jüngsten Bericht: »Die Bundesregierung hat den Bundesnachrichtendienst und die Bundeswehr mit der Erarbeitung einer Klimasicherheitsstrategie beauftragt.« Das klingt dramatisch und ich konnte diesen Wortlaut nicht überprüfen. Richtig aber ist, dass die Bundesregierung in ihrer aktuellen Nationalen Sicherheitsstrategie den Klimawandel als Bedrohung darstellt. Er ließe sich nur noch eindämmen, aber nicht mehr völlig aufhalten. Man reagiert nur noch, anstatt zu handeln. Auch indem man sich militärisch und nachrichtendienstlich vorbereitet. Aber worauf? Geht es darum, Massenmigration von Deutschland fernzuhalten? Oder trotz allen Unruhen den Zugang zu Rohstoffen sicherzustellen? Etwa mit militärischen und nachrichtendienstlichen Mitteln? Steht das so im Papier der Bundesregierung, vielleicht auch nur zwischen den Zeilen? Ich weiß es (noch) nicht.

Wer sich eine eigene Meinung bilden will, kann das Dokument hier herunterladen.

Wir alle haben eine Verantwortung, wie wir auf die vor uns liegenden Veränderungen reagieren. Unsere Verantwortung als Kirche liegt darin, nicht nur aus der eigenen Perspektive heraus, sondern global zu denken. Wir wollen nicht nur uns schützen, sondern die Welt verändern. Die EmK-Weltmission macht das von Mensch zu Mensch.

In diesem Sinne grüße ich Sie herzlich,
Ihr
Olav Schmidt

1) Fürbitte der EmK-Weltmission

2) Sawubona! – Hallo!

3) Neue Kindergartenkirche entsteht

4) Bischöfin in Südafrika hält bemerkenswerte Antrittsrede

5) Richtigstellung zu Schwarzenshof

6) Weihnachtsaktion 2024 für Liberia

7) Was mich bewegt: Beweglich bleiben

 

Liebe Freundinnen und Freunde der EmK-Weltmission,

1)   Fürbitte der EmK-Weltmission

Bitte danken Sie mit uns ...

  • dass das Visum für Ronja, die als Weltwärts-Freiwillige nach Namibia ausreist, bewilligt wurde
  • dass die Freiwilligen bei ihren Ausreiseseminaren wichtige Impulse für ihren bevorstehenden Dienst mitnehmen konnten

Bitte beten Sie mit uns ...

  • dass die Visa für unsere Gäste aus Südafrika bewilligt werden: für Thandeka Mchunu sowie die Sängerinnen und Sänger des Chores
  • dass Sadia Gbassa und Sullayman Koroma trotz allen Widrigkeiten nach Deutschland reisen können: Bisher ist nicht einmal ein Termin für die Visa-Beantragung in Accra, Ghana, freigeworden
  • für die Methodistische Weltkonferenz und die Sitzungen des Weltrates methodistischer Kirchen in Göteborg in der zweiten Augustwoche

2)   Sawubona! – Hallo!

Daniel Merkt macht einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst im Südlichen Afrika. Über seine Zeit im Epworth Kinderheim in Johannesburg berichtet er in einem Brief, um andere für einen Freiwilligendienst zu begeistern. Den Brief finden Sie hier

3)   Neue Kindergartenkirche entsteht

Kinder in Deutschland sammelten für Kindern in Malawi. Nun konnten die Spenden für eine neue Kindergartenkirche eingesetzt werden. Einen Bericht lesen Sie hier

4)   Bischöfin in Südafrika hält bemerkenswerte Antrittsrede

Pumla Nzimande ist die neue leitende Bischöfin (»Presiding Bishop«) der Methodistischen Kirche im Südlichen Afrika (MSCA). Bei ihrer Antrittsrede nimmt sie kein Blatt vor den Mund, wenn sie über die Zukunft der Kirche spricht. Mehr dazu erfahren Sie hier

5)   Richtigstellung

Wir wurden darauf hingewiesen, dass Schwarzenshof nicht – wie in unserer Werbung für die Missionsfreizeit behauptet – am Jahresende geschlossen wird. Richtig ist vielmehr, dass die Ostdeutsche Jährliche Konferenz beschlossen hat, mit der Bethanien-Diakonissen-Stiftung Gespräche zu führen, um das Haus in neue Trägerschaft zu überführen. Diese Gespräche werden ergebnisoffen geführt. Eine Weiterführung des Gästebetriebs ist keinesfalls von vornherein ausgeschlossen. Es ist Wunsch der OJK, dass der Gästebetrieb erhalten bleibt. Wir bedauern, dass wir den Sachverhalt nicht korrekt dargestellt haben und entschuldigen uns dafür. Unsere Absicht war es darauf hinzuweisen, dass die diesjährige Missionsfreizeit wie geplant auf Schwarzenshof stattfindet und in keiner Weise von anstehenden Gesprächen beeinträchtigt wird, denn diese Sorge bestand bei einigen Interessierten.

6)   Weihnachtsaktion 2024 für Liberia

Die Spenden der Weihnachtsaktion kommen in diesem Jahr dem Berufsbildungszentrum »Eine hellere Zukunft für Kinder« in Liberia zugute. Mit Ihrer Hilfe möchten wir ein Schulgebäude errichten, das den vielen Ausbildungsgängen gute Lernbedingungen bietet. Die Informationsmaterialien werden gerade erstellt und stehen ab Herbst zur Verfügung. Helfen Sie bitte mit, diese großartige Aktion in Ihrer Gemeinde zu einem Erfolg zu machen!

7)   Was mich bewegt: Beweglich bleiben

In letzter Zeit sehe ich viele Bilder, die Menschen aus ihrem Urlaub schicken. Interessanterweise scheinen die meisten aktiv unterwegs zu sein. Ich selbst, dessen Urlaub erst jetzt beginnt, spüre eher eine Sehnsucht nach Ausschlafen, Lesen, … Das hilft auf neue Ideen zu kommen und Sorgen loszulassen, gedanklich aufzuräumen.

Mir geht es da wie dem griechischen Philosophen Platon. Dem kamen die besten Gedanken im Liegen oder Stehen. Aristoteles dagegen war ein wandelnder Denker.

Unser Gehirn aber scheint doch wirklich auf Bewegung ausgelegt zu sein. Das zeigt das Beispiel der Seescheide. Dieses Tier ist als Larve frei beweglich und hat, wenig überraschend, ein kleines Gehirn. Als ausgewachsenes Tier setzt sie sich an einer Stelle fest und verlässt diese nie mehr vor ihrem Tod. Frappierend: Kaum hat sie sich festgesetzt, friss sie ihr eigenes Gehirn auf!

Unser Gehirn ist auf Bewegung angelegt. Jean-Jacques Rousseau sagte: »Ich kann nur beim Gehen nachdenken. Bleibe ich stehen, tun dies auch meine Gedanken.« Bevor wir aber nun anfangen 10.000 Schritte zu gehen, wie es aktuell angesagt ist, noch ein Hinweis: Die Idee ist älter als viele denken. Sie stammt aus den 1960er Jahren. Eine japanische Firma entwickelte einen Schrittzähler und nannte ihn den »10.000 Schritt Zähler«. Grund dafür: Das japanische Zeichen für 10.000 ähnelt einem laufenden Menschen.

Als EmK-Weltmission wollen wir helfen, auf andere Weise beweglich zu bleiben. Informationen aus unseren Partnerländern können uns innerlich bewegen. Missionare und Kurzzeitteams setzen etwas in Bewegung, nicht nur sich selbst.

In diesem Sinne wünsche ich eine gesegnete Sommerzeit,
Ihr
Olav Schmidt

1)     Fürbitte der EmK-Weltmission

2)     Von Heidenheim nach Sierra Leone

3)     Krönender Abschluss nach mehr als einem Jahrzehnt

4)     Fürchte Dich nicht! – Missionsfreizeit 2024

5)     Unterstützen statt selber machen

6)     Dynamisch und motiviert

7)     Forum Mission – Es ist ein Kommen und Gehen

8)     Was mich bewegt: Missionssammeldosen

 

Liebe Freundinnen und Freunde der EmK-Weltmission,

1)   Fürbitte der EmK-Weltmission

Bitte danken Sie mit uns ...

  • dass die Ostdeutsche Jährliche mit Diana Wolff eine erfahrene und engagierte Missionssekretärin gewählt hat und die Süddeutsche Jährliche Konferenz Wolfgang Bay (wie schon Günter Loos in der Norddeutschen Jährlichen Konferenz) als Missionssekretär bestätigt hat
  • die Jährlichen Konferenzen die Idee von Freundeskreisen der EmK-Weltmission unterstützen
  • für ein gutes Miteinander im Missionsbüro mit der Vereinten Evangelischen Mission, das bereits erste Früchte trägt

Bitte beten Sie mit uns ...

  • dass in diesem Jahr die Visa für unsere Gäste aus den Partnerkirchen bewilligt werden: Sadia Gbassa und Sullayman Koroma aus Sierra Leone, Thandeka Mchunu und die Sängerinnen und Sänger des Chores aus Südafrika
  • die Visa für Mitarbeitende und Freiwillige genehmigt werden: Familie Buchold möchte ihre Arbeit in Südafrika fortsetzen; für Ronja, unsere Freiwillige, die nach Namibia ausreisen will, wurde das Visum zunächst abgelehnt
  • um Segen und Bewahrung für alle, die in den Sommerferien reisen und für die, die daheim bleiben, gute Begegnungen mit Nachbarn, Kollegen, Freunden und Familie

2)   Von Heidenheim nach Sierra Leone

Andrea und Dieter Monninger wurden im Rahmen des Sonntagsgottesdienstes der Süddeutschen Konferenz erneut nach Sierra Leone ausgesandt. Einen Bericht erhalten Sie hier

3)   Krönender Abschluss nach mehr als einem Jahrzehnt

In Malawi konnte nach über zehn Jahre eine Fortbildungsmaßnahme für Pastorinnen und Pastoren abgeschlossen werden. Dich bis zur Überreichung der Urkunden war es ein weiter Weg. Den komplette Nachricht lesen Sie hier

4)   Fürchte Dich nicht! – Missionsfreizeit 2024

Unter diesem Thema findet vom 15. bis 20. Oktober die diesjährige Freizeit der EmK-Weltmission auf Schwarzenshof statt. Eine gute Gelegenheit sich an diesem traditionsreichen Ort zu treffen. Alle wichtigen Informationen finden Sie hier

5)   Unterstützen statt selber machen

Tabea und Noah sind für drei Monate in Malawi und machen ihre ganz eigenen Erfahrungen. Mehr dazu erfahren Sie hier

6)   Dynamisch und motiviert

Nach den Wahlen bei den Jährlichen Konferenzen steht nun fest, wer dem Leitungsteam der EmK-Weltmission angehört. Über die neue Arbeitsweise der EmK-Weltmission lesen Sie hier

7)   Forum Mission – Es ist ein Kommen und Gehen

Am Samstag, den 28. September findet in der EmK in Heidelberg das nächste Forum Mission der SJK statt. Dieter und Andrea Monninger, die nach Sierra Leone ausreisen und Olav und Christine Schmidt, die im letzten Jahr aus Malawi zurückkehrten werden zu Gast sein.
Angefragt sind dazu Sadia Gbassa und Sullayman Koroma, die das Gesundheitsprojekt in Sierra Leone leiten und Noah und Tabea, die kürzlich aus Malawi von ihrem Freiwilligendienst zurück kamen.
Alle Missionsinteressierten sind herzlich eingeladen.
Beginn ist um 10 Uhr in der Ladenburger Str. 23, 69120 Heidelberg. Für weitere Informationen und Anmeldungen bitte Pastor Wolfgang Bay, Missionssekretär der SJK kontaktieren: Tel. 07333 6277,

8)   Was mich bewegt: Missionssammeldosen

Kürzlich war ich in Marbach zum Missionsgottesdienst eingeladen. Auf dem Abendmahlstisch waren die »Missionssammeldosen« zu einem ansehnlichen Turm aufgebaut. Nicht nur ich, auch ein Junge neben mir fragte sich, ob wir jetzt Dosenwerfen spielen. Nein, das war nicht die Absicht. Vielmehr erklärte Pastor Matthias Kapp in anschaulicher Weise, wie man mit diesen Dosen sammeln und die EmK-Weltmission unterstützen kann. Dann durfte sich jedes Kind eine Dose mitnehmen.

Nach dem Gottesdienst fanden wir schnell heraus, dass volle Dosen auch ein gutes Rhythmus-Instrument sind. (Was wohl weniger dem Kind im Manne, als vielmehr meinen Afrika-Erfahrungen geschuldet ist.) Andere hielten dagegen, dass stille Dosen, also solche die mit Scheinen gefüllt sind, doch die die bessere Lösung seien.

Natürlich sind große Spenden eine große Hilfe – sei es in bar im Missionsopfer oder als Überweisung auf das Konto der EmK-Weltmission. Persönlich finde ich die Variante mit den Münzen aber auch sehr gut. Regelmäßig ärgere ich mich über zu viel Kleingeld in meinem Geldbeutel. Ständig gibt es irgendwas an irgendeiner Kasse zurück. Warum das nicht am Ende der Woche in die Missionsdose tun?

In diesem Sinne grüße ich Sie herzlich,
Ihr
Olav Schmidt

1)     Fürbitte der EmK-Weltmission

2)     Das Missionsbüro ist umgezogen

3)     Und dann war ich einfach da...

4)     Ein Jubiläum und eine ungewisse Zukunft

5)     Facettenreiches Namibia

6)     Aus der Norddeutschen Jährlichen Konferenz

7)     Was mich bewegt:
         Lothar von Trotha und die Überwindung des Kolonialismus

 

Liebe Freundinnen und Freunde der EmK-Weltmission,

1)   Fürbitte der EmK-Weltmission

Bitte danken Sie mit uns ...

  • für die erlebte Einigkeit bei der Generalkonferenz in den USA
  • für erlebte Bewahrung auf meinen Reisen im südlichen Afrika; Kleines und Großes, dass alle Koffer immer ankamen, alle Anschlussflüge erreicht wurden, …
  • den Beschluss der Norddeutschen Jährlichen Konferenz, eine Interessengruppe (Freundeskreis) der EmK-Weltmission einzurichten und auch zukünftig eine(n) Beauftragte(n) für die EmK-Weltmission zu wählen
  • für die Bereitschaft von Pastor Günter Loos, diese Beauftragung für ein weiteres Jahr wahrzunehmen

Bitte beten Sie mit uns ...

  • für die Ostdeutsche und die Süddeutsche Jährliche Konferenz, die sich ebenfalls mit Veränderungen in ihren Strukturen beschäftigen
  • um Kraft für das Team des Missionsbüros, das in diesen Tagen seine neuen Büroräume bezieht
  • für gute Begegnungen und ein fruchtbares Miteinander mit den Mitarbeitenden der Vereinten Evangelischen Mission

2)   Das Missionsbüro ist umgezogen

Seit heute ist das Missionsbüro in der Rudolfstraße in Wuppertal-Barmen zu finden. Das Serviceangebot für Gemeinden und Einzelpersonen steht damit auch am neuen Standort unverändert zur Verfügung. Hintergrundinfos erhalten Sie hier

3)   Und dann war ich einfach da...

»Seit fast drei Monaten bin ich jetzt in Uruguay, lebe meinen Alltag, habe unglaublich viele neue Menschen kennengelernt und freue mich, genau dort zu sein, wo ich gerade bin.« So beginnt Ruth Memmerts Bericht über ihren Aufenthalt in Montevideo. Was sie dort macht, lesen Sie hier

4)   Ein Jubiläum und eine ungewisse Zukunft

Anlässlich des Festaktes »70 Jahre Diakonisches Jahr und 60 Jahre FSJ« mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier appellieren die Evangelischen Freiwilligendienste an den Gesetzgeber, die Freiwilligendienste langfristig finanziell abzusichern und einen Rechtsanspruch auf einen Freiwilligendienst einzuführen. Einen Bericht finden Sie hier

5)   Facettenreiches Namibia

Ela und Mia – unsere Freiwilligen in Namibia – berichten in einem Brief von ihrem Einsatz in dem südwestafrikanischen Land. Mehr dazu erfahren Sie hier

6)   Aus der Norddeutschen Jährlichen Konferenz

In der NJK wurden die Kommissionen (Konferenzausschüsse) abgeschafft. Es werden auch keine Beauftragungen mehr ausgesprochen. Damit stellte sich die Frage, wie die EmK-Weltmission in der Jährlichen Konferenz und in den Gemeinden verwurzelt bleiben kann.

Das neue Leitungsteam der EmK-Weltmission hat sich abgestimmt und fordert die Jährlichen Konferenzen auf, weiterhin einen Konferenzbeauftragten zu benennen. Es sollen Freundeskreise gebildet werden, um die starren Gremienstrukturen aufzubrechen. Dadurch wird die Arbeit flexibler und dynamischer.

In der Sitzung der NJK wurde beschlossen, dass es weiterhin einen Beauftragten für die EmK-Weltmission geben soll. Der Bildung eines Initiativ- bzw. Freundeskreises wurde zugestimmt. Günter Loos wird für ein weiteres Jahr als Beauftragter fungieren.

7)   Was mich bewegt: Lothar von Trotha und die Überwindung des Kolonialismus

Während meines kürzlichen Aufenthalts in Namibia hatte ich die Gelegenheit am Waterberg den Ort der Kämpfe der deutschen »Schutztruppe« gegen die Herero und Nama von 1904 zu besuchen. Es gibt dort einen deutschen Soldatenfriedhof. Erst vor wenigen Jahren wurde eine Gedenktafel für die getöteten Herero angebracht.
Bis 2021 hat es gedauert, bis die Bundesrepublik die Gräueltaten der deutschen »Schutztruppe« an den Herero als Völkermord anerkannt hat. Lothar von Trotha als Kommandeur dieser Einheiten hatte den berüchtigten Vernichtungsbefehl gegeben: »Innerhalb der deutschen Grenzen wird jeder Herero mit und ohne Gewehr, mit oder ohne Vieh erschossen, ich nehme keine Weiber oder Kinder mehr auf, treibe sie zu ihrem Volk zurück oder lasse auf sie schießen. Dies sind meine Worte an das Volk der Herero. Der große General des mächtigen Kaisers, von Trotha.«
Bis 2006 hat es gedauert, bis in Deutschland die letzte nach Lothar von Trotha benannte Straße umbenannt wurde – in Herero-Straße.

Zu meiner großen Überraschung musste ich feststellen, dass es in Namibia in der Stadt Otjiwarongo bis heute eine Lothar-von-Trotha-Straße gibt. Aktuell wird dort – wie schon vor einigen Jahren – über eine Umbenennung nachgedacht. Auch auffällig: Die Mitarbeitende im Nationalpark am Waterberg wusste nicht, dass es dort eine Gedenktafel für die Herero gibt.

Sind wir kritischer im Umgang mit der Vergangenheit als manche in Namibia? Ich habe keine Antwort auf diese Frage. Es ist wichtig, sich mit der kolonialistischen Erblast Deutschlands auseinanderzusetzen. Das wird nicht ohne die möglich sein, die bis heute unter den Folgen leiden. Wir dürfen dabei nicht in die Falle tappen, dass wir selbst das Tempo und die Art und Weise bestimmen wollen. Auch dies wird nur im Dialog miteinander möglich sein.
In diesem Sinne grüße ich Sie herzlich,

Ihr
Olav Schmidt

1)     Fürbitte der EmK-Weltmission

2)     Neue Büroadresse ab 1. Juni

3)     Mission braucht Respekt

4)     Die Vorfreude steigt

5)     An den Herausforderungen wachsen

6)     Bilanz nach dem Jubiläumsjahr

7)     Was mich bewegt: Elefanten

 

Liebe Freundinnen und Freunde der EmK-Weltmission,

1)   Fürbitte der EmK-Weltmission

Bitte danken Sie mit uns ...

  • für ein gutes Arbeiten in den neuen Strukturen der EmK-Weltmission: Das Leitungsteam und die Fachgruppe Äußere Dienste sind in einem konstruktiven Miteinander unterwegs
  • für neue Missionare: Dieter und Andrea Monninger werden bei der Süddeutschen Jährlichen Konferenz in den Dienst nach Sierra Leone entsandt werden
  • für neue Räume für das Missionsbüro: Ende Mai zieht die EmK-Weltmission in das Gebäude der Vereinten Evangelischen Mission

Bitte beten Sie mit uns ...

  • für Bewahrung auf meinen Reisen: Zurzeit bin ich im südlichen Afrika unterwegs
  • für einen reibungslosen Umzug des Missionsbüros und um Kraft für das Team, das diesen Umzug im laufenden Betrieb erledigt
  • für die Generalkonferenz in den USA, bei der wichtige Weichenstellungen für die Zukunft der Kirche vorgenommen werden, insbesondere für die deutschen Delegierten und die unserer Partnerländer

2)   Neue Büroadresse

Ende Mai zieht das Missionsbüro innerhalb von Wuppertal um. Ab dem 1. Juni 2024 ist die EmK-Weltmission unter der folgenden Adresse erreichbar:

EmK-Weltmission
Rudolfstraße 137
42285 Wuppertal

Die Telefonnummern bleiben erhalten.
In der Woche vom 27.-31. Mai sind wir wegen des Umzugs schlecht erreichbar.

3)   Mission braucht Respekt

Auf meiner Westafrikareise habe ich überall Menschen getroffen, die in den oft widrigen Lebensumständen den Alltag meistern. Ihre Stärke fordert meinen Respekt und ihr Glaube ermutigt mich. Gedanken und Erfahrungen von der Reise finden Sie hier

4)   Die Vorfreude steigt

Mitte April trafen sich die 21 Teilnehmende der Chorbegegnungsreise unter der Leitung von Annekathrin Buchold und Armstrong Masiane in Südafrika. Es war ein erstes Kennenlernen und Proben der jungen Sängerinnen und Sänger, die im Oktober nach Deutschland kommen. Mehr dazu erfahren Sie hier

5)   An den Herausforderungen wachsen

Getreu dem Motto »Mission ist keine Einbahnstraße« entsenden wir nicht nur Freiwillige in den Globalen Süden, sondern nehmen auch junge Menschen von dort in Deutschland auf. Die drei Freiwilligen des Jahrgangs 2023/24 aus dem südlichen Afrika und Südamerika haben in ihren Abschlussberichten ein für sie außergewöhnliches Jahr Revue passieren lassen. Ausschnitte davon lesen Sie hier

6)   Bilanz nach dem Jubiläumsjahr

Kindern Zukunft geben, ist ihre Aufgabe: Der Stiftungsrat der Stiftung »Zukunft für Kinder« traf sich Ende Januar und zog Bilanz nach dem Jubiläumsjahr 2023. Informationen dazu erhalten Sie hier

7)   Was mich bewegt: Elefanten

Kürzlich hat der Präsident Botswanas angekündigt, er wolle 20.000 Elefanten nach Deutschland transportieren lassen. Damit reagiert er auf die geplante Verschärfung des Artenschutzgesetzes der Bundesrepublik. Danach ist die Jagd auf Elefanten und die Einfuhr von Jagdtrophäen grundsätzlich verboten. Botswana hat damit ein doppeltes Problem: Den Verlust von Devisen und eine Elefantenüberpopulation, die die Lebensgrundlagen vieler Bauern in Botswana bedroht. Die Zahl der Elefanten ist durch aktiven Artenschutz so angestiegen, dass die Tiere massive Schäden auf den Feldern verursachen. Nirgendwo ist die Dichte der Elefantenpopulation so hoch wie in Botswana.

Amüsiert hat mich, wie in einem (wohl nicht ganz ernst gemeinten) Fachartikel in aller Ausführlichkeit darüber nachgesonnen wurde, wie viele Elefanten denn Deutschland überhaupt aufnehmen könnte: 2000 qm Auslauf muss ein Elefant haben, 150 Liter Wasser und 175 Kilogramm Nahrung würden pro Tag gebraucht. Und wohin dann mit dem riesigen Berg an Elefantenkot?

Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass es zwar mit großen Anstrengungen möglich sei, eine solche Zahl an Elefanten in Deutschland unterzubringen. Jedoch würde das Klima wohl keine ganzjährige Außenhaltung ermöglichen und damit den ganzen Plan zunichtemachen.

Wieder einmal gilt: Gut gemeint und schlecht gemacht. Aber bevor ich auf die Bundesregierung schimpfe, fasse ich mich an meine eigene Nase. Es gilt Erfolge unserer Partner nicht mit Idealvorstellungen zunichte zu machen, sondern ihnen zuzuhören und Handlungsspielräume zu eröffnen.

In diesem Sinne grüße ich Sie herzlich,
Ihr
Olav Schmidt

1)     Fürbitte der EmK-Weltmission

2)     Kennenlernen und Fragen klären

3)     Kirche kann man nicht einfach dichtmachen

4)     Ukrainischer Mut hat viele Gesichter

5)     Große Sache!

6)     Material für »Kinder helfen Kindern« ist online

7)     Was mich bewegt: Schwimmen

 

Liebe Freundinnen und Freunde der EmK-Weltmission,

1)   Fürbitte der EmK-Weltmission

Bitte danken Sie mit uns ...

  • für ein gutes Einführungsseminar mit fünf jungen Freiwilligen, die nach Namibia, Lesotho, Uruguay und Sierra Leone ausreisen werden
  • für die Begegnung mit der ghanaischen Bischofsdelegation
  • für den gelungenen ersten gemeinsamen Missionstag der Zelt- und Weltmission in Laichingen

Bitte beten Sie mit uns ...

  • für die Vorbereitungen zum Umzug des Missionsbüros
  • für die nächste Sitzung der neuen Fachgruppe „Äußere Dienste“ der Zentralkonferenz, bei der weitere Entscheidungen zur künftigen Arbeitsweise der EmK-Weltmission besprochen werden
  • für die Planungen meiner nächsten Reise, die mich im April und Mai nach Südafrika, Lesotho, Malawi, Namibia und Mosambik führen wird

Transparentschirme für eine Gebetskerze können weiterhin kostenlos im Missionsbüro bestellt werden.

2)   Kennenlernen und Fragen klären

Vor wenigen Tagen fand in Wuppertal das viertägige Einführungsseminar für den neuen Freiwilligenjahrgang statt. In ihrem Bericht haben die zukünftigen Freiwilligen zusammengefasst, was ihnen wichtig war. Den Artikel lesen Sie hier

3)   Kirche kann man nicht einfach dichtmachen

Die christliche Minderheit in Nordafrika erlebt herausfordernde Zeiten. Dies wurde auch bei einem Treffen methodistischer Führungspersonen Ende Februar in Tunesien deutlich. Den Beitrag finden Sie hier

4)   Ukrainischer Mut hat viele Gesichter

Am 24. Februar 2024, dem zweiten Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine, fand in Cluj-Napoca (Rumänien) eine einzigartige Ausstellung statt. Ukrainische Frauen zeigten einem größeren Publikum ihre »Faces of Courage« (Gesichter des Mutes). Mehr dazu erfahren Sie hier

5)   Große Sache!

Anfang Februar fand im Ausbildungszentrum Konokai die erste Abschlussfeier statt. Unser Missionar Hans-Jochen Layer berichtet hier

6)   Material für »Kinder helfen Kindern« ist online

Die nächste Aktion »Kinder helfen Kindern« startet unter dem Motto »Ein Grund zu danken!« und kommt Schulkindern in Sierra Leone zugute. Auf unserer Homepage stehen jetzt die Arbeitshilfe, Bilder für den Gottesdienst und der Film zur Verfügung. Weitere Materialien folgen. Gedrucktes Material kann auch im Missionsbüro angefordert werden.

7)   Was mich bewegt: Schwimmen

Beim Einführungsseminar für die Freiwilligen hat Janik Buser in einer Morgenandacht ein Gedicht vorgetragen, das mich sehr bewegt hat. Ich habe ihn gebeten, es für diese Infomail zur Verfügung zu stellen:

»
Schwimmen
Janik Buser

Manchmal sind wir wie Papierschiffe im Meer
Wir treiben
Und manchmal wie Gefangene die das Meer nicht mehr sehn
Wir bleiben
Menschen, angekommen und doch noch suchend
das Hier und Jetzt verfluchend
aber doch zu faul, zu träge, um aufzubrechen
auszubrechen
sich auszusprechen
gegen den Status quo
gegen Ungerechtigkeiten die um uns passieren
wo Menschen scheinbar den Verstand verlieren
und die wir doch tolerieren
Wir schwimmen mit dem Strom
gemacht von den lautesten Stimmen
Wer hört noch das Wimmern?
Von denen ohne die Kraft zu schreien
ohne die Kraft sich selbst zu befreien
ohne die Hoffnung vorwärtszugehen
aber ganz ehrlich – kannst du sie noch sehen?

In den Wellen von Hass
und von Angst
und von Zorn
haben wir sie nicht längst schon verlorn
ist da ein Silberstreif? ist da überhaupt noch ein Horizont?
den wir erreichen könnten
wenn wir wollten
ich glaube wir sollten
schwimmen
gegen den Strom, gegen die Stimmen
die sagen das es sich nicht lohnt
das der Hass zu tief in uns Menschen wohnt
das wir nichts erreichen könnten
auch wenn wir wollten
ich glaube wir…

- aber wollen wir überhaupt
ist es nicht viel sicherer an Land
nicht viel gemütlicher am Strand
hinter Mauern
die uns schützen vor dem Leiden da draussen
hinter denen wir nichts spüren von dem Toben und Brausen

Und doch lassen uns die Nachrichten nicht kalt
bei den Bildern verlieren auch wir den Halt
und wenn der Boden unter den Füssen droht zu zerrinnen
können wir uns treiben lassen
oder wir schwimmen

Wir – wer ist dieses wir?
Steh ich nicht ganz alleine hier?
Steh hier und schau hin
Neben den andern die den Blick senken
an den eigenen Vorteil denken
sich nichts schenken
probieren sich abzulenken
und alles, was ich bewirken kann
ist doch nur ein Tropfen im Ozean

Doch wenn viele Tropfen sich bewegen
kann auch ein Ozean sich regen
wenn viele von uns gehn den nächsten schritt
wenn jeder Tropfen beiseite tritt
dann sind wir ein Stück vorangekommen
haben ein Stück auf dem Weg zum Gipfel erklommen
sind wir einen ersten Zug geschwommen
Und dort wo wir mutig
Weiter nach vorn
in die Zukunft schwimmen
wo die Wellen sich glätten
da reflektiert
ein Stück Himmel
«

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen gesegnete Ostertage.
Ihr
Olav Schmidt

1)     Fürbitte der EmK-Weltmission

2)     Grundlagen schaffen für ein besseres Leben

3)     Mission heißt Teilen von Leben, Zeit und Ressourcen

4)     Freiwilligendienst: Last-Minute-Bewerbungsfrist bis 10. März

5)     Chorreise: Altersgrenze auf 45 Jahre angehoben

6)     Was mich bewegt: In Afrika lacht man mehr

 

Liebe Freundinnen und Freunde der EmK-Weltmission,

1)   Fürbitte der EmK-Weltmission

Bitte danken Sie mit uns ...

  • für meine sichere und bewahrte Reise in Westafrika
  • für gute und zielführende Gespräche mit den Kirchenleitungen und Projektpartnern
  • für die Menschen in unseren Partnerländern, ihre Stärke in oft widrigen Lebensumständen

Bitte beten Sie mit uns ...

  • für die weiteren Entwicklungen in den partnerschaftlichen Beziehungen
  • für die Arbeit im Missionsbüro: Reisevorbereitungen, das bevorstehende Vorbereitungsseminar für die Freiwilligen, die in diesem Jahr ausreisen, Weichenstellungen im Licht der Strukturveränderungen der Jährlichen Konferenzen und der Zentralkonferenz

Transparentschirme für eine Gebetskerze können weiterhin kostenlos im Missionsbüro bestellt werden.

2)   Grundlagen schaffen für ein besseres Leben

Die erfolgreiche Arbeit in der Vor- und Grundschule der methodistischen Kirche in Athiru Gaiti, Kenia, ist messbar. Hier wird Kindern die bestmögliche Bildung mitgegeben, um ihnen langfristig einen Weg aus der Armut zu ermöglichen. Mehr dazu erfahren Sie hier

3)   Mission heißt Teilen von Leben, Zeit und Ressourcen

Annekathrin Buchold wurden während des Heimataufenthaltes mehrfach Fragen rund um Mission gestellt. In ihrem Artikel bezieht sie Stellung, was Mission heute in der Praxis und im Alltag bedeutet. Den Beitrag finden Sie hier

4)   Last-Minute-Bewerbungsfrist bis 10. März

Junge Menschen, die im Sommer mit einem Ausbildungsabschnitt oder der Schule fertig werden, können in einem internationalen Freiwilligendienst wachsen, neue Perspektiven entwickeln, globale Zusammenhänge verstehen und neue Kulturen kennenlernen. Der Einsatz erfolgt dank der Förderung durch staatliche Programme unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten der Freiwilligen.

Wir haben noch interessante Einsatzstellen frei und haben darum die Bewerbungsfrist bis zum 10. März verlängert. Alle wichtigen Infos erhalten Sie hier

In einem Video erzählen ehemalige Freiwillige von ihren Aufgaben und Erfahrungen.

5)   Altersgrenze auf 45 Jahre angehoben

Für die Chorreise durch Deutschland wurde die Altersgrenze auf 45 Jahre erhöht. Im September 2024 können junge und junggebliebene Menschen mit Freude am Singen in einem interkulturellen Chor gemeinsam mit jungen Menschen aus Südafrika unterwegs sein. Alle wichtigen Informationen erhalten Sie hier

6)   Was mich bewegt: In Afrika lacht man mehr

Während ich diese Zeilen schreibe, bin ich in Sierra Leone. Wir setzen mit der Fähre über, vom Flughafen zur Stadt. Das Schiff wirkt, als ob man es aus tausend Teilen vom Schrottplatz zusammengesetzt hat. Man bietet uns die Erste Klasse an. Wir lehnen dankend ab und gehen aufs Oberdeck, die Bretterklasse. Dicht gedrängt sitzen wir dort mit zweihundert oder mehr Menschen zusammen. Dann legt das Schiff ab. Der Bordservice beginnt. Eine Frau trägt eine große Plastikbox auf ihrem Kopf. Gekonnt geht sie beim Laufen in die Knie, so umschifft sie Rohrleitungen, die ihr in den Weg kommen. Hat sie einen Kunden gefunden, setzt sie die Kiste ab. Darin findet sich alles, was man braucht, um ein Sandwich zu machen: Brötchen, (ungekühlte) Mayonnaise, Gewürze … Ich lehne dankend ab, ich habe Angst mir den Magen zu verderben, denn wirklich hygienisch ist das nicht. Aus Erfahrung weiß ich, dass auch die Menschen hier nicht gegen alles immun sind. Aber was sollen sie tun angesichts fehlender Alternativen? Dass auf dem Schiff jemand Medikamente verkauft spricht für sich: Auch ORS (orale Rehydrations-Salz-Päckchen) werden verkauft – die braucht man nach starkem Durchfall, um den Mineralverlust auszugleichen.

Eines fällt mir auf, wenn ich so die Menschen beobachte: Hier wird mehr gelacht als in Deutschland. Die Menschen sind fröhlicher und freundlicher. Galgenhumor? Keineswegs. Man weiß hier einfach, dass man nicht alles in der Hand hat. Nicht alles lässt sich kontrollieren. Vieles lässt sich nicht einfach ändern.

Was empfinde ich, wenn ich dies alles beschreibe? Mitleid? Nein, eher Respekt. Natürlich wünsche ich mir, dass sich die Lebensumstände der Menschen hier ändern. Daran arbeiten wir als EmK-Weltmission Hand in Hand mit unseren Partnerkirchen. Das geschieht in Respekt davor, wie die Menschen in den Partnerländern das Leben meistern. Das geschieht im Bewusstsein der Stärke und der Fähigkeiten der Menschen in den Partnerkirchen. So durchbrechen wir Abhängigkeiten. Wir geben den Menschen etwas, was sie verdient haben.

In diesem Sinne grüße ich Sie herzlich,
Ihr
Olav Schmidt

1)     Fürbitte der EmK-Weltmission

2)     Wenn Diamanten nicht der beste Freund eines Mädchens sind

3)     100 Jahre EmK in Nigeria

4)     Zwei Leidenschaften – Ein Projekt: Pick Six

5)     Forum Mission – Die Welt im Zelt

6)     Kurznachrichten

7)     Was mich bewegt: Globale Gerechtigkeit – Anspruch und Wirklichkeit

 

Liebe Freundinnen und Freunde der EmK-Weltmission,

1)   Fürbitte der EmK-Weltmission

Bitte beten Sie ...
Für unsere Partnerschaften:

  • Wir danken für aktive Mitarbeitende in den Partnerkirchen, ihre Hingabe an die Sache und Jesus als den, der Veränderung bewirkt
  • Wir bitten für wachsendes Vertrauen in unseren Partnerbeziehungen

Für die anstehenden Reisen:

  • Wir danken für alle Bewahrung bei den zurückliegenden Reisen in Deutschland und darüber hinaus
  • Wir bitten für alle Reisevorbereitungen: Im Februar habe ich Begegnungen in Sierra Leone, Liberia und Ghana geplant
  • Unsere Süd-Nord-Freiwilligen des aktuellen Jahrgangs reisen in den kommenden Wochen in ihre Heimatländer Argentinien, Botswana und Uruguay zurück. Ein neuer Freiwilliger aus Eswatini kommt in der zweiten Februarhälte in Deutschland an
  • Wir bitten um Bewahrung bei diesen Reisen und gesegnete Begegnungen

Für die Arbeit im Missionsbüro:

  • Wir danken für den engagierten Einsatz des Teams im Missionsbüro. Im Januar ist besonders viel zu tun, Berichte und Anträge sind zu schreiben, Freiwillige den Projekten zuzuordnen, der Jahresabschluss und die Spendenbescheinigungen zu erstellen
  • Wir bitten für die Entscheidungsfindung bei der Suche nach neuen Räumen für das Missionsbüro und die Vorbereitungen für den Umzug

Transparentschirme für eine Gebetskerze können weiterhin kostenlos im Missionsbüro bestellt werden.

2)   Wenn Diamanten nicht der beste Freund eines Mädchens sind

Während Schmuck für viele wohlhabendere Europäer zu den Geschenken unter dem Weihnachtsbaum gehört, erklärt Retha, Leiterin eines methodistischen Kinderzentrums in Lesotho, warum funkelnde Edelsteine nie ihr bester Freund sein werden. Pastor Dr. Andrew Ashdown aus der Methodistischen Kirche in Großbritannien hat Retha in Lesotho besucht. Seinen Bericht finden Sie hier

3)   100 Jahre EmK in Nigeria

Die EmK in Nigeria feierte im vergangenen Dezember ihr 100-jähriges Bestehen. Doris und Michael Vitzthum nahmen als offizielle Vertreter der EmK Deutschland an den Feierlichkeiten teil. Michael Vitzthum berichtet hier

4)   Zwei Leidenschaften – ein Projekt: Pick Six

Simon Ufer hat im Rahmen seines Studiums der Sozialen Arbeit die Suchthilfeeinrichtung »Come Back Mission« in Südafrika kennengelernt. Dabei entstand die Idee, junge Menschen für Flag Football – eine körperkontaktfreie Variante des American Football – zu begeistern. Mehr über dieses spannende Projekt erfahren Sie hier

5)   Eine musikalische Reise durch Deutschland

Noch bis Ende März 2024 nehmen wir Anmeldungen für die Chorreise durch Deutschland entgegen. Im September 2024 können junge Menschen mit Freude am Singen in einem interkulturellen Chor gemeinsam mit jungen Menschen aus Südafrika unterwegs sein. Alle wichtigen Informationen erhalten Sie hier

6)   Kurznachrichten

  • Am 9. März 2024 findet ein Forum Mission – der Missionstag der SJK – in Laichingen statt. Das Besondere dabei? Unter dem Motte »Die Welt im Zelt« gestalten die EmK-Weltmission und die EmK-Zeltmission diesen Tag gemeinsam. Auf den Spuren des Verbindenden beginnt der Tag auf dem Gelände der Zeltmission und endet in der Gemeinde von Pastor Wolfgang Bay D.min., dem Konferenzmissionssekretär. Nähere Informationen werden in den nächsten Tagen an die Pastoren und Missionsbeauftragten der SJK versandt. Anmelden können Sie sich direkt bei
  • Gerhard Kunstmann war wesentlich am Aufbau unseres Fachkräfteprogramms beteiligt. Nun ist er im Alter von 89 Jahren gestorben. Den Nachruf von Pastor Frank Aichele lesen Sie hier

     
  • Mit großem Engagement und Fachkenntnis hat Horst Denker durch die Briefmarkenarbeit die EmK-Weltmission unterstützt. Ende November ist er verstorben. Einen Nachruf finden Sie hier

7)   Was mich bewegt: Globale Gerechtigkeit – Anspruch und Wirklichkeit

1. Akt: Wir laden Sadia Gbassa und Sullayman Koroma, unsere Mitarbeitenden in der Aufklärungsarbeit in Sierra Leone nach Deutschland ein. Sie sollen an einer Weiterbildung teilnehmen und bei der Missionsfreizeit von ihrer Arbeit berichten.

Als erstes bemühen wir uns, einen Termin bei der deutschen Botschaft in Accra, Ghana zu erhalten. Das ist zwei Flugstunden von Sierra Leone entfernt, aber nur dort werden die Visa für den Schengenraum bearbeitet. Zunächst werden Termine in drei Monaten angeboten, nach tagelangen Versuchen gelingt es, einen innerhalb von zwei Wochen zu reservieren.

Wir buchen ein Flug-Ticket, und die beiden reisen von Bo nach Freetown und fliegen von dort nach Ghana. Dort quartieren sie sich in einem Hotel ein, um am nächsten Tag ihr Interview zu haben. Sie haben die notwendigen Unterlagen dabei. Wir bescheinigen ihnen unter anderem, dass sie in einem Projekt der EmK-Weltmission arbeiten, für welches wir uns langfristig verpflichtet haben. Sie haben Beschäftigungsnachweise parat. Auch die Bedeutung des Besuches für ihre persönliche Weiterbildung und die Kontaktepflege nach Deutschland stellen wir heraus.
Nach dem Interview wird ihnen mitgeteilt, dass es bis zu 14 Tage dauern kann, bis das Visum erteilt wird. Da ihre Pässe bei der Botschaft liegen, müssen sie so lange in Ghana bleiben.

Nach zwei Tagen erhalten sie die Nachricht, dass ihr Visum abgelehnt wurde. Sie könnten keine wirtschaftliche und berufliche Bindung an Sierra Leone nachweisen und es bestünde die Gefahr, dass sie nicht nach Sierra Leone zurückkehren würden. 

Nach Rücksprache mit uns legen sie Widerspruch ein, Remonstration nennt sich das. Innerhalb von drei Monaten sollen sie Antwort erhalten. Sie warten noch kurz in Accra und kehren dann nach Sierra Leone zurück. Bis heute, weit mehr als drei Monate später haben sie noch keine Antwort. Und die Visa-Gebühren werden natürlich nicht erstattet.

2. Akt: Im Februar will ich nach Sierra Leone reisen, um dort die Mitarbeitenden und die Projekte zu besuchen.
Auf der Botschaftsseite lese ich, dass es möglich ist, ein Visum online zu beantragen, welches dann bei Ankunft erteilt wird. Ich rufe auf der Botschaft an, um mich zu vergewissern, dass dies auch für Geschäftsreisen gilt. Nach wenigen Sekunden habe ich eine Mitarbeiterin am Telefon und erfahre, dass es möglich ist, auch in diesem Fall den Antrag online zu stellen.

Die Internetseite informiert mich, welche Unterlagen ich brauche: Nachweis einer Gelbfieberimpfung, Einladungsschreiben, Krankenversicherungsnachweis, etc. Dann muss ich meinen Namen eingeben, mein Geburtsdatum, meine Passnummer und das Reisedatum. Ich zahle mit der Kreditkarte die Gebühren. Das war’s. Nach dreißig Minuten erhalte ich ein E-Mail, dass mein Antrag bearbeitet wird und zwei Stunden später ein E-Mail mit der Visa-Genehmigung.  
Globale Gerechtigkeit? Sieht anders aus.

In diesem Sinne grüße ich Sie herzlich,
Ihr
Olav Schmidt

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