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Sierra Leone

Noch einmal losgezogen

Aktiv im Ruhestand: Das Ehepaar Monninger ist noch einmal für zwei Jahre nach Sierra Leone aufgebrochen, um die EmK im Land bei ihren Aufgaben zu unterstützen.

Seit Anfang Juli sind Andrea und Dieter Monninger beide in Jaiama, Sierra Leone. Derzeit ist Regenzeit, die vor allem in der Hauptstadt Freetown deutlich mehr Niederschläge als üblich bringt. Mit 25 °C ist es relativ kalt in Jaiama, doch die Luftfeuchtigkeit ist mit 80–90 % hoch.

Wichtige Einrichtung für die Region

In Jaiama betreibt die EmK seit vielen Jahrzehnten ein Gesundheitszentrum. Es wird von der EmK-Weltmission unterstützt und ist eines von insgesamt acht Gesundheitszentren der Kirche Sierra Leone im Land. Hier bringt sich Andrea ein: »Etwa 10.000 Patientinnen und Patienten werden im Jahr versorgt. Sie kommen zum Teil aus bis zu 35 Kilometer Entfernung und müssen oft einen großen Teil des Weges zu Fuß zurücklegen, bevor sie ein Motorrad mitnimmt.« 

Einsatz in den Dörfern 

Viele Kranke leiden an Malaria, Würmern oder Lungenentzündung, aber auch an anderen Krankheiten. In enger Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium versucht Vandi Koroma, ein Arzt mit einfacher Ausbildung, die gesundheitliche Situation vor Ort zu verbessern. Dazu gehören auch regelmäßige Einsätze in den umliegenden Dörfern. Dort werden Kinder und Schwangere untersucht, geimpft und mit Malariamedikamenten versorgt. »Bei unserem letzten Dorfeinsatz hatten von 28 untersuchten Kindern 20 Malaria«, berichtet Andrea. 

Neue Anforderungen erfüllen 

Auch die Infrastruktur des Zentrums in Jaiama ist herausfordernd. Nach Vorgaben des Gesundheitsministeriums musste eine neue Abfallstation mit mehreren gedeckten Abfallgruben gebaut werden. Faszinierend, wie Abu und Alusein in drei Tagen eine riesige, über zwei Meter tiefe Grube ausgehoben haben. Danach folgten die Betonabdeckung, Wände und ein Dach. Fertig! 

Hier hilft die neue Weihnachtsaktion

Dieters Hauptaufgabe, nämlich die Schulen unserer Partnerkirche in den Dörfern herzurichten, ist aktuell sehr schwierig, da viele Dörfer während der Regenzeit überhaupt nicht erreichbar sind. So erzählt er: »Eine abenteuerliche Fahrt führte mich zu einigen dieser Schulen und machte deutlich, dass an manchen Orten viel Arbeit ansteht.« Dort, wo es am dringendsten nötig ist, wird er zusammen mit der Dorfgemeinschaft und in Absprache mit der Partnerkirche tätig werden. Die nötigen Finanzmittel sollen mit der Weihnachtsaktion 2025 gesammelt werden.

Dankbar für alle Unterstützung

Andrea und Dieter schildern, dass es viel Spaß macht, mit den Leuten vor Ort und in den Dörfern Gemeinschaft zu haben und partnerschaftlich an der Arbeit zu sein: »Uns beeindruckt, mit wieviel gemeinsamem Gebet hier die tägliche Arbeit begleitet wird. Da bleibt uns nur, Gott zu loben und Ihm die Ehre zu geben.«