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Afrika gesamt

Afrika und die Zentralkonferenzen

Außerhalb der USA ist die Evangelisch-methodistische Kirche in Zentralkonferenzen organisiert. In den afrikanischen Ländern wird es jetzt starke Veränderungen geben.

Am einfachsten lassen sich Zusammenhänge nachvollziehen, wenn ein Land eine Zentralkonferenz und einen Bischofssprengel hat. So ist es in Deutschland und das ist meines Wissens einmalig. Andernorts deckt eine Zentralkonferenz mehrere Länder ab oder es gibt mehrere Bischofssprengel in einem Land oder beides.

Gab es in Afrika ursprünglich nur eine Zentralkonferenz, so entstanden mit den Jahren eine zweite in Zentralafrika und eine dritte im westlichen Afrika. Die ursprüngliche, bis heute Afrika-Zentralkonferenz genannt, reicht von Äthiopien bis Namibia und von Angola bis Tansania. Hieraus sollen jetzt zwei Zentralkonferenzen werden.

Einige Bischöfe haben das Ruhestandsalter erreicht, deshalb werden bei den Zentralkonferenzen werden mehrere neue Bischöfe gewählt.

In unseren westafrikanischen Partnerländern sind jeweils Sierra Leone und Liberia eigene Bischofssprengel. In Liberia wird wahrscheinlich Bischof Quire weiter sein Amt ausüben. In Sierra Leone wird die 2020 durch den Unfalltod von Bischof Yambasu entstandene Vakanz enden, die durch Bischof Warner Brown überbrücktworden war. In beiden Ländern haben wir stabile Strukturen in der Leitung der Kirche, so dass wir unsere Partnerschaft ohne Unterbrechungen fortführen können. Die Zentralkonferenz findet vom 5. bis 8. Dezember 2024 statt. Der nächste Besuch von Missionssekretär Olav Schmidt ist für November 2025 geplant. Dann sind unsere Missionare Andrea und Dieter Monninger dort schon seit einigen Monaten aktiv. Auch der neue Bischof/die neue Bischöfin hat dann die Strukturen der Kirche neu aufgestellt.

Unsere Partnerländer Mosambik und Malawi haben sehr verschiedene Voraussetzungen. Mosambik bildet einen eigenen Bischofssprengel, Malawi gehört zum Sprengel Simbabwe. Beide Bischofsämter werden neu besetzt. Mit der scheidenden Bischöfin Nhanala aus Mosambik wird die EmK-Weltmission auch nach ihrem Ruhestand weiter zusammenarbeiten: Sie bleibt im Verwaltungsrat unserer internationalen Behörde für Weltmission, der jetzt auch Missionssekretär Olav Schmidt angehört.

Die Wahl für den Sprengel Simbabwe wird entscheidenden Einfluss auf die Arbeit der Kirche in Malawi haben: Bisher waren dort aufgrund der offenen rechtlichen Fragen keine Jährlichen Konferenzen und damit auch keine Ordinationen möglich. Wir hoffen auf gute Lösungen in der Nachfolge von Bischof Nhiwatiwa. Diese Zentralkonferenz findet vom 13. bis 17. März 2025 statt. Der nächste Besuch von Olav Schmidt in der Region ist für Juni 2025 geplant.

Olav Schmidt