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Sierra Leone

Das Feuer am Brennen halten

Mit viel Engagement war Hans-Jochen Layer für zwei Jahre für die beruflichen Bildungszentren der EmK in Sierra Leone im Einsatz. Jetzt ist er wieder in seinen Beruf als Lehrer an die Gewerbliche Schule in Waiblingen zurückgekehrt. Fazit und Ausblick:

Die zwei Jahre als »technischer Missionar« in Sierra Leone waren eine sehr wertvolle Zeit. Gott hat unglaublich viel bewirkt. In den beiden Berufsbildungszentren Konokai und Konomusu wurden zwei neue Ausbildungsgänge eingeführt: Kfz-Technik und Catering. Dafür wurden Gebäude errichtet, andere renoviert und haben jetzt eine zuverlässige Stromversorgung. Die Ausstattung ist für ein Land wie Sierra Leone herausragend. Das vorhandene Wissen und Können ermöglichen eine gute theoretische und praktische Ausbildung in allen Abteilungen. Es wird aber auch produziert, und damit Geld für die Zentren erwirtschaftet.

Gute Strukturen schaffen

Die Ausrichtung ist dabei ganzheitlich: Für nahezu alle Bildungsniveaus und Neigungen werden Lernmöglichkeiten angeboten. Nachhaltiges Arbeiten und zunehmende Selbstständigkeit sind als übergeordnete Ziele im Bewusstsein der Akteure verankert. So konnte die Leitung und der Betrieb der Ausbildungsstätten vollständig in die Hände der einheimischen Mitarbeitenden gelegt werden.

Ausbilden und Wirtschaften

Die Ausbildungsgänge sind vielfältig und ergänzen sich gut. Technische und handwerkliche Probleme können im Zusammenspiel der Abteilungen gelöst werden. Diese technischen Fähigkeiten, gepaart mit sozialen Kompetenzen wie Zuverlässigkeit und Qualitätsbewusstsein, sind in der Region bekannt. Deshalb erhalten die Zentren immer wieder Aufträge, mit denen gutes Geld verdient werden kann. Auf der anderen Seite wird Geld eingespart, weil die Gebäude komplett selbst gebaut und renoviert werden. Freilich gibt es weiterhin viel zu tun, zu verbessern und anzupassen. Manches muss sich noch im Alltag bewähren, aber das zeichnet ein lebendiges System aus.

Wie geht’s weiter?

Die Gewerbliche Schule in Waiblingen und die EmK-Weltmission werden auch in Zukunft das Engagement der EmK in Sierra Leone mit sinnvollen Investitionen und der Entsendung von Workteams unterstützen. Mit anderen Worten: Wir schütten hier nicht Ressourcen in ein Fass ohne Boden, sondern in ein brennendes Feuer, das angefacht werden soll.

Und das persönliche Fazit?

Gott allein sei die Ehre. Ihm danken wir für alles, was sich in diesen zwei Jahren des Einsatzes in Sierra Leone getan hat.