Mosambik
Kein Wasser, aber Bildung
Cambine ist ein kleines Dorf etwa 500 Kilometer nördlich von Mosambiks Hauptstadt Maputo. Die Infrastruktur ist nur rudimentär, asphaltierte Straßen sind nicht vorhanden und es fahren nur wenige Autos.
Es gibt auch keine öffentliche Wasserversorgung und keine gesicherte Stromversorgung. Trotz der dörflichen Strukturen ist Cambine traditionell geprägt von den vielen Einrichtungen der Evangelisch-methodistischen Kirche: weiterführenden Schulen, einer Berufsschule, Ausbildungswerkstätten, einer theologischen Schule, einer Universität, einer Ambulanz, einer Geburtsstation, einer methodistischen Gemeinde und vielem mehr.
Aus Sonne wird Wasser
Seit nunmehr fast 25 Jahren gibt es Workteams aus Lage (Lippe), besetzt mit Lutheranern und Methodisten, die regelmäßig infrastrukturelle Arbeiten mit den Menschen im Ort durchführen. So wurden Gebäude und die Wasserversorgung aus Tiefbrunnen mit Solarstrom versorgt. Die letzte größere Anlage wurde kurz vor der Pandemie Ende 2019 errichtet und versorgt heute den größten Teil des Ortes mit sauberem Wasser aus einem Tiefbrunnen.
Anfang 2024 ist Workteam-Leiter Andreas Stemberg aus Lage nach Cambine gereist und hatte einen guten Eindruck von der Mission unter der Leitung von Telma Arminda Eduardo. Die Projekte laufen und die Technik wird von Obadias Sumbane gut gepflegt.
Das Image stimmt
Die Schulen in Cambine haben im ganzen Land einen guten Ruf. So steigt die Anzahl der Schülerinnen und Schüler sowie der Studierenden im Ort. Da die meisten in Cambine wohnen, steigt der Bedarf an allem anderen, vor allem an sauberem Wasser. Diesen Ausbau der Infrastruktur fördern wir weiter.