Deutschland
Wir danken dem Frauenwerk der EmK
Einen großen Scheck über 50.000 Euro überreichte das Frauenwerk an die EmK-Weltmission zur Förderung von Projekten für Frauen und Mädchen.
Das Frauenwerk gibt es bereits seit 138 Jahren. Von Anfang an haben die Frauen die Arbeit der Weltmission unterstützt, durch Gaben und Gebete. Kerstin Pudelko-Chmel als Vorsitzende des Frauenwerkes freut sich über die Gelegenheit zur Scheckübergabe. So führt sie aus, dass das Frauenwerk verschiedene Namen hatte, das Anliegen der Arbeit für und von Frauen aber relativ gleichgeblieben ist: »Wir wollen Frauen ermutigen aus der Fülle Gottes Leben zu gestalten. Wir wollen Frauen unterstützen ihre eigene Identität zu finden, ihren persönlichen Lebensbereich zu prägen und verantwortlich ihren Platz in Kirche und Gesellschaft einzunehmen.«
Frauen engagieren sich weiter
Das Frauenwerk der Evangelisch-methodistischen Kirche hat es immer als seine Aufgabe angesehen, die Weltmission zu unterstützen und die Arbeit von Missionarinnen im Ausland zu fördern. Dafür wurde in den vergangenen Jahrzehnten viel Geld angespart. Jetzt setzt das Frauenwerk seinen Schwerpunkt stärker auf soziale Aufgaben in Deutschland. Die Verantwortung für das angesparte Geld für internationale Projekte mit Frauen und Kindern hat das Frauenwerk nun an die Weltmission übergeben.
Ein besonderer Dank
In seinem Dank erinnerte Missionssekretär Olav Schmidt daran, dass in der methodistischen Tradition die Weltmission stets durch die Frauen der Kirche ermöglicht wurde. Das breite Spektrum der Beteiligung von Frauen an der EmK-Weltmission sei nicht zu unterschätzen. Sei es z.B. durch den Verkauf selbst gestrickter Socken bei Basaren zugunsten der EmK-Weltmission bis hin zur Entsendung von Missionarinnen wie nun Andrea Monninger, die als weibliche Fachkraft der Mission vor Ort ein Gesicht gibt.