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Afrika

Vier neue methodistische Bischöfe in Afrika

Vom 13. bis 17. März tagte die methodistische »Zentralkonferenz Afrika«. Dabei wählten die Delegierten neue Bischöfe und vollzogen die Aufteilung des Konferenzgebietes in zwei eigenständige Teile.

Am Samstag, 15. März, wählten die Delegierten der in Johannesburg, Südafrika, tagenden »Zentralkonferenz Afrika« in mehreren Wahlgängen vier neue Bischöfe. Alle vier neu gewählten Amtsträger wurden in einem feierlichen Gottesdienst am 16. März in ihre Aufgabe eingesetzt.

Gewählt wurden als neue Bischöfe Emmanuel Sinzohagera aus Burundi, Moisés Bernardo Jungo aus Angola, Gift Kudakwashe Machinga aus Simbabwe und João Filimone Sambo aus Mosambik. Bischof Thomas Bickerton und Bischöfin LaTrelle Easterling aus den USA führten den Vorsitz während der entsprechenden Sitzungszeiten.

Besonders interessant aus Sicht der EmK-Weltmission waren die Neuwahlen von Bischöfen für unsere Partnerländer Malawi und Mosambik.

Wegbegleiter

Gift Kudakwashe Machinga war als Gemeindepfarrer, Superintendent und Konferenzsekretär tätig. Als Bischof ist er nun für die methodistische Arbeit in Simbabwe verantwortlich. Zu seinem Sprengel gehört auch die Evangelisch-methodistische Kirche in Malawi. Der 61-jährige rief die Methodist:innen seines Bischofsgebiets dazu auf, ihn auf seinem Weg zu begleiten, um »die Evangelisch-methodistische Kirche auf eine neue Ebene zu heben«. Machinga ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Bischofsassistent

João Filimone Sambo war zuletzt Assistent und bischöflicher Sekretär von Bischöfin Joaquina F. Nhanala. Außerdem war der 53-jährige Afrika-Korrespondent für die Lusophone Region des internationalen Nachrichtendienstes UM News. Davor war er Jugendvorsitzender, Gemeindepfarrer, bischöflicher Koordinator für Nothilfe und Professor am Theologischen Seminar in Cambine, Mosambik. Er und seine Frau, Délia Ester Matsinhe Sambo, haben vier Kinder.

»Meine Vision ist es, die Leiterinnen und Leiter in Mosambik zu stärken. Wir brauchen Menschen, die in vielen Bereichen gut ausgebildet sind. In Afrika müssen wir geeint sein«, sagte er nach seiner Wahl. Er ist für das Bischofsgebiet Mosambik zuständig.

Neu zwei Zentralkonferenzen

Am 16. März haben die Delegierten der Zentralkonferenz außerdem auch die an der Generalkonferenz beschlossene Neuaufteilung der methodistischen Arbeit vollzogen. So entsteht neu eine Zentralkonferenzen Ostafrika und eine Zentralkonferenz Südliches Afrika.

Drei der neu gewählten Bischöfe versehen ihren Dienst in der neuen Zentralkonferenz Südliches Afrika. Sie folgen dort auf die Bischöf:innen Eben Nhiwatiwa (Simbabwe), Joaquina Filipe Nhanala (Mosambik) und Jose Quipungo (Ostangola), die in den Ruhestand gehen.

Nach einem Bericht von Sigmar Friedrich / Quellen: Mitteilung Bischofsrat, UM News Beiträge zu den Wahlen