Unsere Projekte in Südafrika
Die Mitarbeiterin der MCSA koordiniert die regionalen HIV/Aids-Projekte der methodistischen Gemeinden im gesamten Süden Afrikas. Unsere Gehaltsunterstützung im Jahr 2025: 18.000 Euro
Annekathrin und Matthias Buchold sind mit ihren Kindern nach Johannesburg ausgesandt. Dort möchten sie mit Musik-, Chor- und Sozialarbeit Brücken bauen, Versöhnungsarbeit leisten und Chancengleichheit fördern. Unsere Unterstützung im Jahr 2025: 90.000 Euro
»Ikageng« ist eine eigenständige methodistische Selbsthilfe-Organisation, die Kinder und Jugendliche unterstützt, die ihre Eltern durch HIV/Aids verloren haben. Unsere Unterstützung im Jahr 2025: 20.000 Euro
Die Methodistische Kirche im Südlichen Afrika nimmt Kinder zunehmend in den Blick. Mitarbeitende werden für Kindergottesdienste geschult. Aber auch für Kinder in Not (Verschleppung, Versklavung) engagiert sich die Kirche. Unsere Unterstützung im Jahr 2025: 10.000 Euro
Simon Ufer schafft in Südafrika mit Flag Football Möglichkeiten für Siebtklässler, aus der Spirale von Gewalt und Hoffnungslosigkeit auszubrechen. Unsere Unterstützung im Jahr 2025: 7.000 Euro
Über Südafrika
Südafrika liegt, wie es der Name schon sagt, am Südende des afrikanischen Kontinents. Im Osten grenzt Südafrika an Mosambik und Eswatini, im Norden an Botswana sowie Simbabwe und im Westen an Namibia. Außerdem umschließt Südafrika das Land Lesotho. Es leben 60 Millionen Menschen in Südafrika auf einer Fläche von 1.221.037 km², das ergibt 49 Einwohner pro km² (zum Vergleich BRD: 83 Millionen Einwohner auf 357.588 km², 233 Einwohner pro km²). Im Index der menschlichen Entwicklung liegt Südafrika mit 0,713 (von max. 1) auf Platz 109 (von 191) (zum Vergleich BRD: 0,942, Platz 9).
1814 kam der erste Missionar der britischen Methodistischen Kirche ins heutige Südafrika. Die Arbeit wuchs und die Mission breitete sich aus. Zunehmend wurde es schwieriger, die gesamte Arbeit von England aus zu koordinieren. So wurde 1882 die Südafrikanische Konferenz gegründet, die ihre Zuständigkeit über alle vorhandenen methodistischen Kirchen, deren Missionsgebiete und deren Pastoren erhielt. Allerdings führte sie ihre Aufgaben bis zur Unabhängigkeit nach den Vorgaben der britischen Konferenz durch. 1927 wurde die Südafrikanische Konferenz selbstständig und erhielt den Namen »The Wesleyan Methodist Church of South Africa«. 1870 hatte ein anderer Zweig der Methodistischen Kirche aus England die Missionsarbeit in Südafrika begonnen, die »Primitive Methodist Mission«. 1930 vereinigten sich beide Zweige zur »The Methodist Church of South Africa« (Die Methodistische Kirche von Südafrika). Da sich die methodistische Arbeit in die Nachbarländer hin ausbreitete, wurde 1975 beschlossen, diese Konferenzen zusammenzuschließen und den Namen zu ändern: »The Methodist Church of Southern Africa« (Die Methodistische Kirche im Südlichen Afrika, MCSA). Bis heute arbeitet die Kirche in Südafrika, Botswana, Lesotho, Mosambik, Namibia und Eswatini. Die Kirche hat laut ihren Kirchenbüchern ca. 1 Million Mitglieder, beim Zensus in Südafrika gaben aber 2,6 Millionen Menschen an, zur MCSA zu gehören. Die Kirche ist in zwölf Distrikten mit 380 Bezirken und ca. 6.000 Gemeinden organisiert. Jedem Distrikt steht ein Bischof vor, zusätzlich hat die MCSA eine leitende Bischöfin. Die MCSA betreibt viele Schulen, Kindertagesstätten, Gesundheitseinrichtungen, Kinderheime und andere soziale Einrichtungen.
Die Webseite der Partnerkirche
Weitere Informationen unter World Methodist Council
The Methodist Church of Southern Africa
Die Methodistische Kirche im südlichen Afrika heute
Die Methodistische Kirche im südlichen Afrika besteht derzeit aus 12 Distrikten mit jeweils einem Bischof. Geleitet wird das Bischofskabinett von dem Vorsitzenden Bischof Ziphazihle Siwa. Die Kirche hat:
- Ca. 2.700 Gemeinden
- 246 Superintendenten
- Ca. 450 Pastorinnen und Pastoren
- Über 25.000 Laienpredigerinnen und -prediger
- Über 2 Millionen Mitglieder
Die Kirche unterhält kein eigenes Gesundheitsprogramm. Sie arbeitet aber eng mit dem Gesundheitsministerium und den Kommunalverwaltungen zusammen, um Gesundheitsstationen und Mobile Kliniken auch in den entlegenen Gebieten und Kirchendistrikten anzubieten.
Um der HIV/Aids Pandemie zu begegnen, wurde ein Gremium gebildet, das im Bischofsbüro des Vorsitzenden Bischofs angesiedelt ist. Dieses Gremium erarbeitet Strategien, wie die Kirche im Allgemeinen und die einzelnen Kirchengemeinden vor Ort der Ausbreitung von HIV/AIDS begegnen und den Menschen praktisch helfen können.
In Pretoria hat die Kirche ein Theologisches Seminar und weitere Ausbildungsstätten in Pietermaritzburg, Port Elizabeth, Soweto und Cape Town. Diese sind dem Theologischen Seminar in Pretoria angegliedert.
Die Kirche unterhält derzeit 12 Kinderheime. Bedingt durch die HIV/Aids Pandemie ist der Bedarf solcher Heime groß.
In der Regel unterhält jeder Kirchenbezirk eine Kindertagesstätte/Vorschule. Hinzu kommen noch 16 Schulen.
Weiterhin hat die Kirche ein eigenes Verlagshaus, in dem Material veröffentlicht wird, das hauptsächlich von Pastoren und Laien der Kirche geschrieben wird.
Geschichtlicher Rückblick – der Anfang der Kirche
1814 kam der erste Missionar der britischen Methodistischen Kirche nach Südafrika. Über die Jahre wuchs die Arbeit und die Mission breitete sich aus. Damit wurde es zunehmend schwieriger, die gesamte Arbeit direkt von England aus zu koordinieren.
1882 wurde dann die Südafrikanische Konferenz gegründet, die ihre Zuständigkeit über alle vorhandenen methodistischen Kirchen, deren Missionsgebiete und deren Pastoren erhielt. Sie sollte aber eng mit der britischen Konferenz zusammenarbeiten und bekam die Auflage, dass die britische Konferenz in einigen Bereichen wie z.B. die Wahl des Bischofs, die Kontrolle behielt.
Unabhängigkeit und Autonomie
Die südafrikanische Konferenz führte ihre Aufgaben nach den Vorgaben der britischen Konferenz bis zum Jahr 1926 durch. Dann wurde der Ruf nach Unabhängigkeit laut und 1927 wurde die südafrikanische Konferenz selbstständig und erhielt den Namen »The Wesleyan Methodist Church of South Africa«.
Zusammenschluss mit der "Primitive Methodist Church"
1870 hatte ein anderer Zweig der Methodistischen Kirche aus England die Missionsarbeit in Südafrika begonnen, die »Primitive Methodist Mission«. 1930 haben sich die »Primitive Methodist Church« und die Wesleyan Methodist Church of South Africa vereinigt. So entstand »The Methodist Church of South Africa«.
Ausweitung der Arbeit über die Grenzen der Republik Südafrika hinaus
Da sich die methodistische Arbeit in die Nachbarländer hin ausbreitete, wurde 1975 beschlossen, diese Konferenzen zusammenzuschließen und den Namen zu ändern: »The Methodist Church of Southern Africa«. Bis heute arbeitet diese Kirche in Südafrika, Botswana, Lesotho, Mosambik, Namibia und Swasiland. Sollten weitere Gebiete und Kirchen den Wunsch äußern in die Methodist Church of Southern Africa aufgenommen werden, so kann dies jederzeit durch die 1978 festgelegte Satzung geschehen.
Berichte aus Südafrika
Es tut sich was in Semonkong
22.07.2025 - Das Kinderheim in Semonkong berichtet über weitere Fortschritte.
Vielfalt im Lobpreis für die Einheit in der Kirche
15.07.2025 – Annekathrin Buchold stellt sich der Frage wie Tradition und Modernität zusammenpassen können.
Wir sind für Menschen da
08.07.2025 – Matthias Buchold führte ein Interview mit dem südafrikanischen Missionssekretär Pastor Siviwe ‘Sva’ Waqu.
Pilgerweg der Erneuerung
24.06.2025 – »Pilgrimage of renewal« – Wenn man in diesem Jahr in der Methodist Church of Southern Africa (MCSA) unterwegs ist, kommt man an Steinen nicht vorbei. Was hat es mit diesen Steinen auf sich?
Weihnachtspost aus Südafrika
18.12.2024 – »Ikageng Itireleng« dankt für Ihre Spenden!
American Flag Football für Südafrika
26.09.2024 – Partner der Suchtkrankenarbeit in Zittau.
Bischöfin hält bemerkenswerte Antrittsrede
16.07.2024 – Pumla Nzimande wurde in Südafrika eingeführt.
Die Vorfreude steigt
24.04.2024 – In Südafrika haben sich Chorsingende vor der Reise nach Deutschland zum Proben getroffen.
Mission heißt Teilen von Leben, Zeit und Ressourcen
27.02.2024 – Annekathrin Buchold über Mission.
Wenn Diamanten nicht der beste Freund eines Mädchens sind
31.01.2024 – Gefährdete junge Menschen in Lesotho.
Zwei Leidenschaften – ein Projekt: Pick Six
17.01.2024 – Simon Ufer und die Begeisterung für American Football.
Leben aus dem Koffer
21.09.2023 – Familie Buchold berichtet von ihrer Zeit in Deutschland.
Zuhören, beraten, mitarbeiten
29.08.2023 – Matthias Buchold unterstützt verschiedene soziale Einrichtungen im Großraum Johannesburg.
Großes Gerangel um die Triangel
14.04.2023 – Annekathrin Buchold unterstützt die Methodistische Kirche im Südlichen Afrika in ganz unterschiedlichen Bereichen.
Unsere Mitarbeitenden
Annekathrin und Matthias Buchold sind mit ihren Kindern nach Johannesburg ausgesandt. Dort möchten sie mit Musik-, Chor- und Sozialarbeit Brücken bauen, Versöhnungsarbeit leisten und Chancengleichheit fördern.