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4520 | Theologisches Seminar Cambine

Mosambik

Zuschuss zu den Unterhaltskosten des Theologischen Seminars, an dem die EmK in Mosambik junge Menschen zu dringend benötigten neuen Pastorinnen und Pastoren ausbildet.

Unsere Unterstützung im Jahr 2025: 5.000 Euro

Lehren und Lernen am Theologischen Seminar Cambine

Die evangelisch-methodistische Mission Cambine ist vor allem ein Schulzentrum. Zu ihm gehören neben dem Theologischen Seminar eine Grund-, eine Sekundar- und eine Berufsschule

Von der Hauptstadt Maputo in Mosambik fährt man mit dem Auto etwa sieben Stunden bis nach Cambine. Aus einer methodistischen Missionsstation ist hier ein Schuldorf gewachsen. Mehrere Tausend Schülerinnen und Schüler besuchen den Unterricht in der ersten bis zur zwölften Klasse. Daneben gibt es eine Berufsschule für Tischlerei und Landwirtschaft.

Auch Theologie kann man in Cambine studieren. Seit vielen Jahren bildet die Evangelisch-methodistische Kirche hier ihre Pastorinnen und Pastoren aus. 2014 studierten hier achtzehn junge Frauen und Männer.

Das Studium dauert vier Jahre. Neben den Vorlesungszeiten umfasst es regelmäßige Praktika in den Gemeinden der Region. Der Studienplan ist der theologischen Ausbildung in Deutschland sehr ähnlich. Am Beginn des Studiums liegt der Schwerpunkt auf den Sprachen (Portugiesisch, Griechisch, Hebräisch) und den biblischen Grundlagenfächern (Altes und Neues Testament). Dann kommen Fächer wie Dogmatik, Ethik, Philosophie dazu. Die Fächer der Praktischen Theologie (Christliche Erziehung, Predigt, Seelsorge) ziehen sich durchs gesamte Studium.

Der Studienplan wird ständig weiterentwickelt. Damit steigen die Ansprüche an Lehrende wie Lernende. Noch vor fünf Jahren gab es Studierende, die in Cambine den Abschluss der 10. Klasse nachholten. Heute hat ein Großteil der Studienanfänger das Abitur. Seit 2014 steht die Ausbildung auch Studierenden aus anderen Kirchen offen.

Die EmK-Weltmission unterstützt die theologische Ausbildung in Cambine seit vielen Jahren. Die beschriebenen Verbesserungen wären ohne sie nicht möglich gewesen. Doch es gibt noch viel zu tun. Dozentenwohnhäuser müssen dringend renoviert werden. Die Bibliothek müsste weiter verbessert werden. Und auch die Wartung der vorhandenen technischen Geräte (Computer, Kopierer) erfordert Mittel, die die Kirche in Mosambik allein nicht aufbringt.

Thomas Günther