5126 | Regionale HIV/AIDS-Arbeit rund um Maua
Vorbeugung und Aufklärung, Hilfe für Betroffene und Entstigmatisierung durch regionale Arbeit nah an den Menschen.
Unsere Unterstützung im Jahr 2025: 19.500 Euro
Jährlich sterben mehr als 2,5 Millionen Menschen an AIDS. Die Katastrophe betrifft alle Kontinente, aber Afrika ganz besonders hart. Und wer mit dem lebensgefährlichen Virus infiziert ist, hat oftmals nicht nur mit dem damit verbundenen körperlichen Leiden, sondern zusätzlich auch mit Ausgrenzung und Ablehnung durch die Gesellschaft zu kämpfen.
Das Maua HIV/Aids-Projekt ist eine zentrale Initiative der Evangelisch-methodistischen Kirche in Kenia und richtet sich an Menschen, die mit HIV und Aids leben. In einer Region, in der der Zugang zu medizinischer Versorgung und Aufklärung oft eingeschränkt ist, bietet das Projekt umfassende Unterstützung auf mehreren Ebenen. Neben der medizinischen Betreuung, zu der regelmäßige Gesundheitschecks, Medikamentenversorgung und ärztliche Beratung gehören, setzt das Projekt auf intensive Aufklärungsarbeit. Durch Workshops, Seminare und Informationsveranstaltungen werden nicht nur Betroffene, sondern auch ihre Familien und die gesamte Gemeinde über HIV/Aids informiert, um Vorurteile und Diskriminierung zu reduzieren. Ein besonderes Augenmerk liegt auf psychosozialer Unterstützung: Betroffene erhalten individuelle Beratungsgespräche, Gruppenangebote und Begegnungsmöglichkeiten, um den Umgang mit der Krankheit zu erleichtern und das Selbstbewusstsein zu stärken. Gleichzeitig fördert das Projekt Prävention und sensibilisiert junge Menschen, damit die Ausbreitung von HIV langfristig eingedämmt werden kann. So vermittelt das Maua-Projekt nicht nur medizinische Hilfe, sondern auch Hoffnung, Lebensperspektive und Gemeinschaft für Menschen, die oft am Rande der Gesellschaft stehen.
Der Kampf gegen HIV/AIDS am methodistischen Krankenhaus in Maua, Kenia
Jährlich sterben mehr als 2,5 Millionen Menschen an AIDS. Die Katastrophe betrifft alle Kontinente, aber Afrika ganz besonders hart. Und wer mit dem lebensgefährlichen Virus infiziert ist, hat oftmals nicht nur mit dem damit verbundenen körperlichen Leiden, sondern zusätzlich auch mit Ausgrenzung und Ablehnung durch die Gesellschaft zu kämpfen.
Vom methodistischen Krankenhaus in Maua ausgehend hat sich in der Region eine Basis-HIV/ AIDS-Arbeit entwickelt, die für ganz Afrika im Kampf gegen den Virus vorbildlich ist. Geistliche, medizinische und gesellschaftliche Hilfe gehen Hand in Hand:
- Die antiretrovirale Therapie hilft den Virus zu bekämpfen.
- Gesundheitskommittees werden in den Dörfern gegründet, um Öffentlichkeit für das Problem zu schaffen.
- Freiwilligenprogramme dienen der praktischen Unterstützung für Betroffene.
- Lokale Gesundheitsstationen erreichen auch die, die weiter vom methodistischen Krankenhaus entfernt wohnen.
- Selbsthilfegruppen für HIV-positive Teenager, Eltern u.s.w. erleichtern es, Ausgrenzung und Stigmatisierung zu überwinden.
- Workshops und Seminare zur Vorbeugung sollen helfen, die Krankheit auf Dauer nachhaltig zurückzudrängen.
Projektinfo zum Ziegler-Aids-Fonds
Ausführliche Informationen zum Ziegler-Aids-Fonds [siehe]
Palliativversorgung in Maua, Kenia
Am Methodistischen Krankenhaus in Maua hat sich die Palliativversorgung aus der HIV-/AIDS-Arbeit entwickelt. Lesen Sie die neue Projektinfo!